St.-Georg-Grundschule
Tafel-Spenden und Segen

Saerbeck -

Beachtliche sechs Tische füllten die Lebensmittelspenden von Grundschülern und ihren Eltern. Sie wurden am Freitag während der Sternsinger-Aktion an die Caritas-Tafel übergeben, die damit ein besonderes Problem hatte.l

Freitag, 11.01.2019, 19:00 Uhr
Sechs Tische füllten die Lebensmittel, die bei der Spendensammlung der Grundschule für die Tafel zusammenkamen und die am Freitag während der Sternsinger-Aktion übergeben wurden. Foto: Alfred Riese

Den letzten Auftritt der Sternsinger mit dem Segnen der Klassenzimmer verbindet die St.-Georg-Grundschule seit Jahren mit der Übergabe von Lebensmittelspenden an die Caritas-Tafel in Saerbeck. Am Freitag füllte das seit Ferienende Gesammelte sechs Tische. Ein kräftiges „Danke an euch und eure Eltern“ rief Herbert Breidenbach, Leiter des Saerbecker Tafel-Teams, den Schülerinnen und Schülern im Forum zu.

Zuerst waren aber die sechs Heilige Drei Könige aus der Schülerschaft dran. Im Motto der bundesweiten Sternsinger-Aktion „Wir gehören zusammen – in Peru und weltweit“ entdeckte Lehrerin Maren Eggerichs das Wort „zusammen“ als das wichtigste. Kein Kind könne alleine aufwachsen, sagte sie, besonders nicht durch Behinderungen benachteiligte Kinder im Beispielland Peru in Südamerika. Statt Ausgrenzung solle man sich „freuen, dass wir alle da sind, so verschieden wir sind, so einzigartig“.

Geldspenden wie die 84 Sternsinger, die am Samstag von der St.-Georg-Pfarrkirche aus losgezogen waren, sammelten die Heiligen Drei Könige in der Grundschule nicht. Sie segnete aber die Klassenräume. Zuvor erklärten Maren Eggerichs und Schulleiterin Sarah Ortmeier den religiösen Hintergrund und beleuchteten den Brauch historisch.

Die Lebensmittelsammlung in der Schüler- und Elternschaft helfe konkret auch Kindern in Saerbecker Familien, die das Angebot der Tafel nutzen, erklärte Sarah Ortmeier – gefolgt von einem im großen Chor kräftig gesungenen Lied über das Teilen und einer fetten Applaus-Rakete. „Auch bei uns in Deutschland und in Saerbeck gibt es Kinder, denen es nicht so gut geht. Das heißt nicht, dass sie hungern müssen. Aber die neue schicke Hose oder ein Kinobesuch sitzen nicht drin“, sagte Herbert Breidenbach von der Tafel. Hier könne die Tafel helfen mit ihrem Angebot an sehr günstigen Lebensmittel. Der größten Teil käme von Supermärkten, die die Lebensmittel sonst entsorgen würden. Spenden wie die aus der Grundschule würden die Vorräte ergänzen, besonders um Haltbares. „Großartig“ fand Tafelmitarbeiterin Monika Röhrkohl die Aktion und bat die Kinder, das auch ihren Eltern auszurichten. Anschließend merkte sie, dass zu wenig Kartons da waren, um alles abzutransportieren.

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