Benefizkonzert von Kirchenchor und Kolping-Blasorchester in St. Georg
Helfen klingt gut

Saerbeck -

Initiiert nach der Tsunami-Katastrophe im Jahr 2004 in Südostasien, ging das Benefizkonzert in St. Georg am Sonntagabend in die 15. Auflage. Der Kirchenchor St. Georg und das Kolping-Blasorchester erspielten rund 900 Euro an Spenden. Das Geld geht an die Pfarr-Caritas der St. Georg-Gemeinde und den ambulanten Kinder- und Jugendlichen-Hospizdienst „Königskinder“ in Münster.

Dienstag, 08.01.2019, 11:00 Uhr
Der Kirchenchor St. Georg und das Kolping-Blasorchester bei der gemeinsamen Zugabe. Foto: Alfred Riese

Weihnachten ist in Saerbeck irgendwie mit dem Benefizkonzert in St. Georg wirklich zu Ende. Ursprung dieser jungen Tradition ist die verheerende Tsunami-Katastrophe in Südostasien im Dezember 2004. Seinerzeit entschlossen sich Saerbecker Musiker, eben mit Musik zu helfen und veranstalteten das erste Benefizkonzert. Diesem folgte am Sonntagabend das nun 15..

Helfen stand dabei für die rund 70 Aktiven vom Kirchenchor St. Georg und Kolping-Blasorchester (KBO) unverändert im Mittelpunkt. In diesem Jahr spendeten etwa 150 Konzertbesucher statt Eintrittsgeld knapp 900 Euro. Diese Summe fließt an die Pfarr-Caritas St. Georg und den ambulanten Hospizdienst für Kinder und Jugendliche „Königskinder“ in Münster.

Teilweise aus den Weihnachtsprogrammen, teilweise mit neuen Stücken, mit bekannten und modernen Liedern bestritten die beiden Ensembles ihr etwas mehr als einstündiges Programm. Das Kolping-Blasorchester unter der Leitung von Uwe Krause zeigte sich als Kontrastprogramm zur Schützenfestbegleitung klar konzertant, unter anderem mit Joseph Schnabels „Transeamus usque Bethlehem“ oder dem „Schafe mögen sicher weiden“ von G.F. Händel und W. Van der Beek. Den noch festlich-weihnachtlich geschmückten Kirchenraum füllten die Kolpingbläser souverän mit Musik.

Das Gefühl des Geschenks von Jesu Geburt verstand der Kirchenchor St. Georg unter der Leitung von Christoph Brehm nicht nur beim „Liebe kam zur Weihnacht“ von Rossetti, Weisgerber und Jones zu vermitteln. Die Sängerinnen und Sänger präsentierten als Schlusspunkt ein eindrückliches „Am Ende aller Tage“ von Antoine Oomen und Huub Oosterhuis, dessen Gebete zuletzt des Öfteren in Gottesdiensten in St. Georg gesprochen wurden. Hell und klar war die Weihnachtsbotschaft gesungen zu hören – beim letzten Stück des Programms zusammen mit den Besuchern: „Wie schön leuchtet der Morgenstern“, einem Choral von Philipp Nicolai aus dem Jahr 1597.

Dass KBO und Kirchenchor nicht nur einzeln und abwechselnd einen Konzertbesuch wert sind, zeigten beide beim gemeinsamen „Lobt Gott ihr Christen alle gleich“ als laut herbei geklatschte Zugabe.

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