Firmschnuppern in der St.-Georg-Gemeinde Zusammen zur goldenen Taube

Saerbeck -

Die Zeit ist lang zwischen der Erstkommunion mit neun und der Firmung mit 16 Jahren. Deshalb hat die St.-Georg-Pfarrgemeinde eine Brücke gebaut zwischen diesen beiden wichtigen Ereignissen im Leben von Katholiken: das Firmschnuppern.

Selbst gesägte Friedenstaube in verschiedenen Stadien der Vollendung präsentieren die 25 Teilnehmer des Firmschnupperns der St.-Georg-Pfarrgemeinde mit ihren Begleitern.
Selbst gesägte Friedenstaube in verschiedenen Stadien der Vollendung präsentieren die 25 Teilnehmer des Firmschnupperns der St.-Georg-Pfarrgemeinde mit ihren Begleitern. Foto: St. Georg-Pfarrgemeinde

In den ersten beiden Novembertagen griffen im Kolpingbildungs-haus in Salzbergen zwölf Jungen und 13 Mädchen im Alter von zwölf bis 13 Jahren das Jahresmotto ihrer Kirchengemeinde auf, „Suche Frieden“.

Aber natürlich nicht nur mit Andacht und Diskussion. Es gab eine Schatzsuche, die erst dann zur Lösung führte, wenn man mit den vermeintlich konkurrierenden Gruppen zusammenarbeitete. Dieser Weg führte zur Truhe mit einer goldenen Taube, dem Symbol für Frieden wie auch den Heiligen Geist. Die Schüler erstellten außerdem eine Mega-Collage im Format drei mal fünf Meter zum Thema Frieden und sägten mit eigenen Händen Tauben aus Holzplatten. Am Abend setzten sie sich anhand von Bildern mit der Person Jesus von Nazareth und seiner Friedensbotschaft auseinander. Die Nachtwanderung endete mit einem Nachtgebet in der Kapelle des Hauses.

Wie Frieden durch Erlösung von Leid und Ausgrenzung geschaffen werden kann, erfuhren die Kinder am Beispiel der Heilung des blinden Bartimäus und setzten es selbst um als Rollenspiel und Pantomime, mit künstlerischer Gestaltung und einer Rundfunkreportage zu den Ereignissen in Jericho, wo Jesus den blinden Bettler wegen seines Glaubens heilte, wie in den Evangelien der Bibel berichtet wird.

Das Katechese-Team mit Pastoralreferent Werner Heckmann, Pastoralassistent Philipp Langenkämper, Alfons Sundermann und Anna Upmeyer lobte die Gruppe als engagiert, mit Freude dabei und kreativ.

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