Dritte Theater-Zusammenarbeit von St. Georg und Gesamtschule Ein Stück, das zum Jahresmotto passt

Saerbeck -

Das Friedensjahr 2018 und das katholische Jahresmotto „Suche Frieden“ bringen die Maximilian-Kolbe-Gesamtschule (MKG) und die Pfarrgemeinde St. Georg zusammen. Auf Einladung des Katholischen Bildungswerks und des Arbeitskreises Kunst-Kultur-Kirche zeigt der Literaturkurs des früheren zwölften Jahrgangs ein weiteres Mal das Stück „In 300 Jahren vielleicht“ nach dem Roman von Tilman Röhrig.

Von Alfred Riese
Wenn nur noch beten hilft: Probenszene aus der Gesamtschul-Inszenierung von Tilman Röhrigs Roman „In 300 Jahren vielleicht . . .“.
Wenn nur noch beten hilft: Probenszene aus der Gesamtschul-Inszenierung von Tilman Röhrigs Roman „In 300 Jahren vielleicht . . .“. Foto: Alfred Riese

Termin ist Sonntag, 4. November, 17 Uhr im kleinen Forum der MKG, Schulstraße (Zugang durch den Haupteingang, dann rechts herum).

Das Stück, dass in der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs in Europa (1618 bis 1648) spielt, gehörte im Juni des vergangenen Schuljahrs zur Theatersaison der MKG. Dort wurde Alfons Sundermann, Lehrer an der Schule und Mitglied im AK Kunst-Kultur-Kirche, auf die „eindrucksvolle“ Inszenierung unter der Regie seines Kollegen Werner Engels aufmerksam. „Das Stück zeigt das Sehnen nach Frieden, es lag so nahe, es mit dem Jahresmotto der Kirchengemeinde zu verbinden“, erklärt Sundermann diese dritte Zusammenarbeit von St. Georg und Gesamtschule in Sachen Theater. Es lohne sich, diese Inszenierung noch einmal zu zeigen und vielleicht ein anderes, zusätzliches Publikum dafür zu interessieren. „Über die Notwendigkeit, sich dem Thema Frieden zuzuwenden, muss man nicht reden“, steht für Sundermann fest.

„Das Thema Frieden ist nicht nur religiös, sondern hat eine gesamtgesellschaftliche Diskussion“, bestätigt der Lehrer und Regisseur Werner Engels. Obwohl einige Rollen neu besetzt werden mussten und die Probenzeit knapp ist, haben die Schülerinnen und Schüler selbst alles für die fünfte Aufführung organisiert, wollten unbedingt noch einmal auf die Bühne mit ihrem Stück, sagt er.

In Tilman Röhrigs Romanvorlage geht es um den Überlebenskampf und die Träume der Menschen im Dorf Eggebusch im Jahr 1641. Das Leben steht still, während Soldatenhorden mordend und plündernd durch Europa ziehen. Es geht um Entmenschlichung und Leid und die Hoffnung auf Frieden „in 300 Jahren vielleicht“ – das wäre dann 1941 gewesen, mitten im Zweiten Weltkrieg.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

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