Diözesanmuseum Saerbecker stellt in Osnabrück aus

Saerbeck/Osnabrück -

Einen interkulturellen Impuls hat das Diözesanmuseum Osnabrück kurzfristig an diesem Wochenende (1. und 2. September) in seine „Tage der offenen Tür“ zum 100-jährigen Bestehen integriert.

Der syrische Künstler Alaa Nasser.
Der syrische Künstler Alaa Nasser. Foto: Diözesanmuseum Osnabrück

Der 2014 aus Syrien nach Saerbeck geflüchtete Künstler und Karikaturist Alaa Nasser wird an beiden Tagen zwischen 11 und 15 Uhr Holzschnitte drucken und zum Kauf anbieten, die seine Fluchterfahrungen spiegeln, kündigt das Diözesanmuseum an. An seinem neuen Heimatort vermittelte ihm sein Künstlerkollege Andreas Gorke die Technik des Holzschnitts, in der er seine jüngste Vergangenheit künstlerisch verarbeitet. „Nach der Dunkelheit“ nennt er den Zyklus neuer Werke und gibt ihnen den Untertitel „Nichts verschwindet ohne eine Spur zu hinterlassen“. Darüber hinaus sollen im Forum am Osnabrücker Dom ausgewählte Gemälde Alaa Nassers ausgestellt werden.

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