Meike Terlutter erhält Sonderpreis „Respekt vor jugendlichem Forscherdrang“

Saerbeck -

Meike Terlutter von der Saerbecker Gesamtschule, die bei „Jugend forscht“ erfolgreich war, hat jetzt einen Sonderpreis der Gesellschaft für Bioanalytik erhalten.

Meike Terlutter von der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule Saerbeck, Siegerin im „IHK-Regionalwettbewerbs Jugend forscht“, hat nun auch den Sonderpreis der Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V. erhalten.
Meike Terlutter von der Maximilian-Kolbe-Gesamtschule Saerbeck, Siegerin im „IHK-Regionalwettbewerbs Jugend forscht“, hat nun auch den Sonderpreis der Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V. erhalten. Foto: CeNTech/Martin Rühle

Respekt vor diesen Spitzenleistungen: Die Center for Nanotechnology GmbH (CeNTech) und Gesellschaft für Bioanalytik Münster e.V. haben Siegerinnen und Sieger des „IHK-Regionalwettbewerbs Jugend forscht“ mit Sonderpreisen bedacht. Simon Obszerninks aus Münster, Jessica Kirchner aus Greven, Jonas Boukamp aus Salzbergen und Meike Terlutter aus Saerbeck nahmen die Auszeichnungen im Nano-Bioanalytik-Zentrum Münster entgegen.

„Die Sonderpreise sollen Sie in Ihrem Forscherdrang bestärken. Erschließen Sie auch zukünftig spannende Themen für sich“, motivierte CeNTech-Geschäftsführer Dr. Thomas Robbers die jungen Menschen. Der Geschäftsführer von Bioanalytik Münster, Dr. Klaus-Michael Weltring, würdigte das große, wissenschaftliche Talent der Schüler. „Sie haben toll gearbeitet. Wenn Sie bei künftigen Forschungsprojekten Fragen haben, dann stehen Ihnen die Türen zu hiesigen Unternehmen sicher offen“, bot er den Jugendlichen Unterstützung an.

Die anschließenden Projektvorstellungen ließen auf das wissenschaftliche Potenzial der jugendlichen Forscher schließen.

Meike Terlutter von der Saerbecker Maximilian-Kolbe-Gesamtschule erforschte die Auswirkungen einer periodischen Austrocknung eines Heideweihers auf die Libellenfauna. Über fünf Jahre analysierte sie, wie Libellenarten an Dürren angepasst sind und ob seltene Typen mit isolierten Vorkommen in der Lage sind, Gewässer schnell wieder zu besetzen. Solche sehr seltenen Langzeituntersuchungen bilden eine wichtige Grundlage für die Beurteilung des ökologischen Zustands von Kulturlandschaften.

In der gemeinsamen Forschungsarbeit beschäftigten sich Jessica Kirchner vom Grevener Gymnasium Augustinianum und Jonas Boukamp vom Berufskolleg Rheine mit dem Nachweis von Pyrrolizidinalkaloiden im Honig. Diese Pflanzengifte kommen im heimischen Jakobskreuzkraut vor und können zum Beispiel Leberschäden zur Folge haben.

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