Was kann „Office Putting“ – und wenn ja, warum? Das Runde muss ins Runde

In Saerbeck probiert man ja gerne mal was Neues aus. Lach-Yoga zum Beispiel, Klärschlamm-Alleine-Verbrennung oder Karnevalsklamauk mit echten Kirchenmännern. Und nächste Woche wollen sie, nicht weil das Wetter zu schlecht wäre, drinnen aufteen, chippen, putten und was man sonst noch alles normalerweise auf pingeligst getrimmtem Rasen veranstaltet.

Finde den Fehler! Oder lassen sich Golfschläger und Druckmaschinen doch irgendwie zusammenbringen?
Finde den Fehler! Oder lassen sich Golfschläger und Druckmaschinen doch irgendwie zusammenbringen? Foto: Bernd Oberheim

Wer jetzt an Minigolf denkt, liegt völlig falsch; gespielt wird nämlich, obacht: im Druckhaus Ortmeier, wo es den Saerbecker Bürogolf-Cup zu gewinnen gibt.

So ungewöhnlich der Ort, so simpel sind die Regeln des Office Putting, wie diese Spielart auf Neudeutsch heißt: Das Runde muss ins Runde, der Ball ins Loch. Oder besser: in die Löcher, in der Regel sind es beim Bürogolf neun, also halb so viele wie beim klassischen Draußen-Golf. Mit möglichst wenig Schlägen, versteht sich. Wer aber Drucker, Kabel, Tischbeine oder sonstige Gegenstände berührt, kassiert Strafschläge.

Wozu das Ganze? Das erklärt Susanne Schlüters vom Kreisverband des BVMW (Bundesverband mittelständischer Wirtschaft) in der Einladung: „Der gemeinsam erlebte Spielerfolg dieses sportlich-kommunikativen Events ist ein guter Türöffner für Gespräche.“ Und gute Geschäfte, so heißt es, werden ja gerne auf dem Golfplatz gemacht.

Vorkenntnisse oder gar Platzreife sind für Bürogolf nicht erforderlich. Sinnvoll könnten im Falle Ortmeier Kuli und Autogramm-Kladde sein, denn dort wird auch eine Bundesliga-Mannschaft antreten. Mehr dazu gibt’s nächste Woche.

  Hans Lüttmann

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