Grundstück Buck Werden Häuser vielleicht noch breiter?

Saerbeck -

Die Planungen für die Bebauung des Grundstückes Buck an der Marktstraße sind weit fortgeschritten. Möglicherweise werde die Gebäude aber doch noch etwas breiter. Verhandlungen mit den Nachbarn laufen.

Von Alfred Riese
Sieht fast aus wie schon gebaut: Die Entwürfe für die beiden Gebäude auf dem Grundstück des früheren Hauses Buck.
Sieht fast aus wie schon gebaut: Die Entwürfe für die beiden Gebäude auf dem Grundstück des früheren Hauses Buck. Foto: Entwurf: Büro Hegemann

Eine weitere Baustelle innerorts – oder eben gerade keine Baustelle – könnte noch vor Ostern abgeräumt werden. Für die Freifläche des ehemaligen Hauses Buck (Marktstraße 29) stellten das Saerbecker Architekturbüro Hegemann und dessen Auftraggeber, der Ibbenbürener Diplom-Ingenieur Maik Fluchtmann, am Dienstag ihre überarbeiteten Neubaupläne vor.

Nachdem lange Zeit über die Zukunft dieses Filet-Grundstücks nichts an die Öffentlichkeit gedrungen ist und nach einem Probelauf der ersten Planentwürfe vor einigen Wochen in nicht-öffentlicher Sitzung nickte der Planungsausschuss am Dienstag das Vorhaben grundsätzlich ab. Und der CDU-Fraktionsvorsitzende Bernd Willebrandt schien für alle zu sprechen als er ankündigte, in der nächsten Sitzungsrunde im Februar und im Rat Mitte März Nägel mit Köpfen machen zu wollen.

Weil bisher kein Einvernehmen mit den Nachbarn zur Linken habe hergestellt werden können, verzichte man bis auf Weiteres auf die ursprünglich vorgesehene Bebauung bis an die Grundstücksgrenze, erklärte Guido Hegemann. Drei Meter Abstand nach Norden würden „eine Planung ermöglichen, die keine Zustimmung der Nachbarn nötig macht“, sagte Maik Fluchtmann.

Indes bekräftigte Bürgermeister Wilfried Roos, dass sich die Gemeinde an dieser Stelle weiterhin eine ebensolche Grenzbebauung wünscht. „Ich gehe davon aus, dass die Eigentümerfamilie darauf gewartet hat, die Meinung der Verwaltung und der Politik zu hören und werde versuchen, diese mit ihnen zu besprechen“, kündigte Roos an. Das bedeutet: Es könnte vielleicht doch noch drei Meter breitere Häuser geben. Bernd Willebrandt, Vorsitzender der CDU-Fraktion, zumindest gefielen die Entwürfe vor der Überarbeitung auf „Nummer sicher“ noch besser, erklärte er ausdrücklich.

Entstehen sollen zwei Gebäude hintereinander mit jeweils zwei Geschossen und Mansardendach, die Fassaden mit Klinker und Sandstein. Zur Marktstraße hin soll das Erdgeschoss Geschäftsräume bieten, die weitere Fläche verteilt sich auf Wohnungen. Unter anderem wegen der Mansardendächer ist eine Änderung des Bebauungsplans nötig, die der Planungsausschuss einstimmig empfiehlt.

Ein ortshistorisch wichtiges Detail rief Mechthild Lüggert (UWG) in Erinnerung: den eingelagerten alten Torbogen des Hauses Buck. „Arbeiten wir gerne ein“, sagte Maik Fluchtmann zu.

Das Grundstück befindet sich im Besitz der Gemeinde, die damit den Daumen auf den Planungen hatte. Ein Verkauf würde Geld in den Haushalt bringen.

http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/3750477?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686837%2F