175 Jahre Wochenblatt
„Kompetenter und kritischer Begleiter“

Nah an der landwirtschaftlichen Praxis, aktuell, unabhängig und meinungsfreudig. Das erklärt aus Sicht von Chefredakteur Anselm Richard, warum das „Wochenblatt für Landwirtschaft für Landwirtschaft und Landleben“ auch im 175. Erscheinungsjahr einen ungebrochenen Rückhalt in der Landbevölkerung hat. Und dies nicht zuletzt in einer Zeit, in der die Landwirtschaft in einem fortlaufenden Anpassungsprozess jeden Tag gefordert ist.

Freitag, 20.09.2019, 21:12 Uhr aktualisiert: 21.09.2019, 13:13 Uhr
Treffen auf Gut Havichhorst: Friedrich Steinmann (l.), Dr. Ludger Schulze Pals (r.) und Wochenblatt-Chefredakteur Anselm Richard hießen auch NRW-Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann (2. v. l.) willkommen. Foto: Wilfried Gerharz

Dem Wochenblatt, so wurde am Freitagabend bei einer Jubiläumsgala auf Gut Havichhorst mehrfach betont, fällt hier eine wichtige Rolle zu. Es informiert, gibt Orientierung und sorgt für den Austausch. „Das Wochenblatt war und ist ein guter, kompetenter und kritischer Begleiter“, attestierte Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär im NRW-Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, den Machern eine über viele Jahrzehnte geleistete gute Arbeit.

„Die Dialogbereitschaft mit der Landwirtschaft und die Berichterstattung über die Landwirtschaft sollten noch weiter an Bedeutung gewinnen.“ Denn, so Bottermann mit Blick auf die aktuelle Klimadiskussion, es gebe „kaum einen Berufsstand, der das Thema Nachhaltigkeit von innen heraus so lebt wie die Landwirtschaft“. Es gehe deshalb nicht an, diesen Berufsstand allein für den Artenschutz verantwortlich zu machen, so der Experte, der vor seinem Wechsel ins Ministerium als Generalbevollmächtigter der Deutschen Bundesstiftung Umwelt tätig war.

Zur Jubiläumsgala konnte Dr. Ludger Schulze Pals, Geschäftsführer des Landwirtschaftsverlags Münster, am Freitagabend viele Freunde und Partner des Wochenblatts begrüßen. Aufsichtsratsvorsitzender Friedrich Steinmann verwies auf die „inneren Werte“ des Fachblatts, das in besten Zeiten auf eine verkaufte Auflage von über 65.000 Exemplaren kam.

Strukturwandel der Branche begleitet

Über alle Jahre habe das Wochenblatt den technischen Fortschritt und Strukturwandel in der Branche begleitet: „Geblieben ist der Einsatz für und die Sorge um die Landwirtschaft“, so Steinmann, der auch intensiv die Entwicklung des Gesamtverlages beschrieb. Titel wie „top agrar“ , „Landlust“ oder „Reiter Revue“ sind längst bundesweit bekannt.

„Auch in Zukunft nichts verschweigen!“

Der Chefredakteur Anselm Richard bezeichnete das Wochenblatt selbstbewusst als „Erfolgsmodell“, dessen Grundlage die „Hauptschriftleiter“ in der Vergangenheit gelegt haben. Unliebsame Dinge wurden und werden nicht unter den Teppich gekehrt. „Das ist auch heute noch unsere Philosophie.“ Und: „Wir werden auch in Zukunft nichts verschweigen!“

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