Absage vom Bundesverkehrsministerium
Kein Fahrradprofessor für Uni und FH

Münster -

An den münsterischen Hochschulen werden keine Fahrradprofessuren angesiedelt. Die Bewerbungen der Hochschulen um Stiftungsprofessuren für diesen Bereich waren nicht erfolgreich.

Dienstag, 17.09.2019, 21:45 Uhr aktualisiert: 17.09.2019, 21:54 Uhr
  Foto: Schwalbe

Wer die glücklichen Hochschulen in Deutschland sind, in denen künftig das Fahrradfahren, gefördert vom Bundesverkehrsministerium, wissenschaftlich erforscht wird, war am Dienstag dort nicht zu erfahren. Wohl aber ist klar, dass dies nicht in Münster geschehen wird. Sowohl die Universität als auch die Fachhochschule, die sich beide auf die Ausschreibung des Ministeriums auf eine Stiftungsfahrradprofessur beworben hatten, haben eine Absage aus Berlin erhalten, wie die Sprecher der Hochschulen bestätigten.

Die Fachhochschule hatte vor, in Projekten ausgehend vom Fachbereich Bauingenieurwesen das Thema Fahrradverkehr zu beleuchten. Die Universität hatte sich mit dem Konzept eines „Center oft Cycling Research Münster“ beworben und dabei interdisziplinär ökonomische, ökologische, psychologische und ganz allgemein gesellschaftliche Apsekte des Themas Fahrradfahren erforschen wollen.

Wir sind natürlich enttäuscht, die Umsetzung des Konzepts hätte wunderbar zu Münster gepasst.

Norbert Robers, Sprecher der Universität Münster

Als ganz praktisches Beispiel war die Entwicklung von ortsbasierten Apps für den Fahrradverkehr durch die Geoinformatiker der Universität skizziert, wie Uni-Sprecher Norbert Robers erläutert. „Wir sind natürlich enttäuscht, die Umsetzung des Konzepts hätte wunderbar zu Münster gepasst“, bedauert er.

So werde das Vorhaben vorerst nicht umgesetzt. Die Mittel und Arbeitsressourcen, das Fahrrad-Forschungs-Zentrum Münster auch ohne die Finanzierung der Stiftungsprofessur durch das Bundesverkehrsministerium umzusetzen, seien leider nicht vorhanden.

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