Schauraum – Fest der Museen und Galerien
Kultur als Klebstoff der Gesellschaft

Münster -

Wenn der Platz des Westfälischen Friedens in Rot getaucht wird, sich die Museen und Galerien herausputzen und Zehntausende Menschen in den Straßen flanieren, dann ist Schauraum-Zeit: Drei Tage und drei Nächste feiert die Stadt ihre Kunst und Kultur. Mit einem besonderen Programm. 

Mittwoch, 21.08.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 21.08.2019, 17:18 Uhr
Freuen sich auf den Schauraum (v.l.): Julia Kroker (Arbeitskreis Museen in Münster), Frauke Schnell (Leiterin Kulturamt), Matthias Lückertz (Sprecher der Kaufleute Salzstraßenviertel) sowie Bernadette Spinnen und Fritz Schmücker (beide Münster Marketing). Foto: Oliver Werner

„Die Innenstadt ist mehr als nur Einkaufen, Straßen und Gebäude“, sagt Bernadette Spinnen von Münster Marketing am Mittwoch während der Vorstellung des Programms für das Kultur-Festival Schauraum . Das Fest der Museen und Galerien, das Münster vom 5. bis zum 7. September (Donnerstag bis Samstag) vereinnahmt, stehe für den Zukunftsprozess der Stadt, bei dem Kultur als Klebstoff der Gesellschaft diene.

Drei Tage und drei Nächte soll ein vielfältiges Programm dafür Sorgen, dass dieses Gefühl haften bleibt. Eröffnet wird die Veranstaltung am 5. September (Donnerstag) um 17 Uhr von Oberbürgermeister Markus Lewe auf dem Roten Platz – dem Epizentrum des Festes. Die Open-air-Lounge auf dem Platz des Westfälischen Friedens ist während des Kulturfestivals Dreh- und Angelpunkt.

Eine Straße feiert Geburtstag

Noch vor der offiziellen Eröffnung wird an dem Donnerstag Geburtstag gefeiert. 1969 wurde die Ludgeristraße zur Fußgängerzone, zum 50-jährigen Bestehen gibt es um 14.30 Uhr eine sieben Meter lange Torte in Gestalt der Straße – und 2500 Stückchen Geburtstagskuchen für die Besucher. Außerdem werde die autofreie Zone mit 400 Sitzhockern, Aktionen für Kinder und Konzerten zur Verweil-Meile, erklärt Fritz Schmücker von Münster Marketing.

Schauraum 2018: Die Highlights vom Samstagabend

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  • Höhepunkt des Schauraums ist die Nacht der Museen und Galerien, die traditionell auf dem Roten Platz ihren Ausklang findet.

    Höhepunkt des Schauraums ist die Nacht der Museen und Galerien, die traditionell auf dem Roten Platz ihren Ausklang findet.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Bis tief in die Nacht hinein ist hier noch ein Abschlusstänzchen möglich.

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  • Durchgehend von der Salzstraße über den Ehrenhof in den Erbdrostenhof decken die Gastronomen die lange Tafel, öffnen die barocken Tore und...

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  • ... verzaubern den Platz mit italienischer Musik und stimmungsvollem Ambiente in eine italienische Piazza.

    Foto: Matthias Ahlke
  • Die folgenden Bilder zeigen die Höhepunkte des Schauraums am Samstagabend.

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Im Vordergrund des Schauraums stehen nichtsdestotrotz Kunst und Kultur. Zum 15. Mal öffnen die Kaufleute der Salzstraße die Piazza des Erbdrostenhofes, um bei Arien mit dem Tenor Youn-Seong Shim, der Sopranistin Marielle Murphy und dem Pianisten Boris Cepeda sowie bei italienischen Speisen mediterranes Flair auf den Platz zu zaubern. „Es ist ein Dankeschön der Kaufleute an Münster“, betont Matthias Lückertz, Sprecher der Kaufleute. Eine Ausdehnung des Festes inklusive eines verkaufsoffenen Sonntags strebe man in Zukunft nicht an. „Da halten wir den Ball eher flach“, so Lückertz. Außerdem müsse man bei einer zunehmenden „Festivalisierung der Innenstadt“ aufpassen, dass sich eine Stadt nicht verausgabe, so der Kaufmannssprecher.

42 Museen und Galerien

Mit der Museumsnacht erreicht der Schauraum am 7. September (Samstag) seinen Höhepunkt. Von 16 Uhr bis Mitternacht laden 42 Museen und Galerien bei freiem Eintritt zum Kulturbummel ein. Lesungen, Vorträge, Theater, Inszenierungen und Aktionen ergänzen die Ausstellungen.

Kultur-Fest "Schauraum" am Samstag

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Angesprochen auf ihren Geheimtipp, entschied sich Julia Kroker vom Arbeitskreis Museen in Münster für die „Apokalypse Münsterland“. Dieses Kunstprojekt ist in einer Containerausstellung auf dem Außengelände des Lepramuseums in Kinderhaus zu erleben und neben der Aktion „Todsünden“ (Hiltruper Museum) einer von zwei Trabanten, die den Schauraum auf zwei Stadtteile erweitern.

Heiß begehrte Touren

Längst kein Geheimtipp mehr, sondern jedes Jahr ein Publikumsmagnet sind die geführten Rundgänge. Die gute Nachricht: Sie sind kostenlos. Die schlechte: Die insgesamt 400 Plätze für die vier Touren sind heiß begehrt. Anmelden kann man sich ab dem 5. September (Donnerstag) um 15 Uhr im Infozelt auf dem Roten Platz oder online .

Dass man in Münster Kunst nicht nur im Museum findet, sondern auch an ungewöhnlichen Orten wie in einem Versicherungsgebäude oder in einer Bausparkasse, zeigen die LVM und die LBS. Eigens zum Schauraum öffnen die beiden Institutionen ihre Türen und machen ihre Kunstschätze zugänglich. 

Parkplatz wird zur Oase

So gibt es im LBS-Gebäude an der Himmelreichallee von Donnerstag bis Samstag eine Sammlung moderner Kunstwerke zu entdecken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Gruppe Zero mit Arbeiten von Heinz Mack, Otto Piene und Günther Uecker. Im LVM-Kristall und im angrenzenden Gebäude sind am Samstag Malerei, Grafik, Fotografie und Lichtkunst zu besichtigen.

Etwas rustikaler geht es am Verspoel zu. In Erinnerung als seine Vergangenheit als Froschteich holt die Straße gemeinsam mit dem Botanischen Garten der Westfälischen Wilhelms-Universität die Natur ins Stadtzentrum und verwandelt Parkplätze in kleine grüne Oasen. Hier können Gäste am Freitag und Ssmstag eine kleine Auszeit nehmen, sich auf Parkbänke setzen, "Gartenzaun-Gespräche" führen oder sich über den Botanischen Garten informieren.

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