Sea-Watch 3: OB schreibt Merkel
Lewe will junge Flüchtlinge aufnehmen

Münster -

Auch eine Woche nach ihrer Rettung aus Seenot befinden sich noch immer 43 Geflüchtete an Bord der „Sea-Watch 3“. Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe hat jetzt gegenüber Bundeskanzlerin Angela Merkel zugesagt, drei unbegleitete Minderjährige aufzunehmen.

Freitag, 21.06.2019, 17:00 Uhr aktualisiert: 22.06.2019, 10:09 Uhr
  Foto: dpa

Die Stadt Münster ist bereit, die drei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge an Bord der „Sea-Watch 3“ unbürokratisch aufzunehmen. Oberbürgermeister Markus Lewe sagte das am Freitag in einem Schreiben Bundeskanzlerin Angela Merkel zu.

Von den 53 Geflüchteten, die vor rund einer Woche von der Organisation Sea-Watch e.V. aus Seenot gerettet wurden, befänden sich nach wie vor 43 Menschen auf dem Schiff. „Die Lage ist extrem angespannt. Aus christlichen und humanitären Gründen rege ich an, dass Deutschland hier Nothilfe leistet, um das Leiden insbesondere der minderjährigen Flüchtlinge schnellstmöglichst zu beenden“, so Lewe in dem Schreiben.

Grünen-Fraktionschef Otto Reiners dankt dem OB für die Initiative. „Wir hoffen, dass sich andere Kommunen anschließen.“

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