Q.Uni-Camp im Schlossgarten eröffnet
„Chemie ist gar nicht so kompliziert, wie man denkt“

Münster -

Chemie ist, wenn es knallt und stinkt. Das weiß zumindest der Volksmund. Aber Chemie ist noch viel mehr. Das stellten auch die Forscher des Institutes für Didaktik der Chemie bei der Eröffnung des Q.Uni-Camps unter Beweis. Zur Freude des Nachwuchses, der zum ersten Mal in den Schlossgarten eingeladen war.

Donnerstag, 20.06.2019, 16:01 Uhr aktualisiert: 20.06.2019, 16:17 Uhr
Foto: Claus Röttig

Zunächst einmal wurde den jungen Teilnehmern gezeigt, wie man Wasserblasen auf Trockeneis schweben lassen kann – oder was eigentlich Methan ist, wenn es aus der Kuh kommt. Projektkoordinatorin Jessica Oertel freute sich über die gelungene Premiere im Schlossgarten, denn bisher fand die Kinderuni immer am Leonardo-Campus statt. „So haben wir die Nähe zu Stadt in einem wunderbaren Umfeld.“

Danach ging es gleich in die Vollen: Dr. Stefan Stucky, Akademischer Rat, moderierte die ungewöhnliche Schau. „Chemie ist gar nicht so kompliziert, wie man vielleicht denkt.“ Außerdem könne man so die Begeisterung für das Fach wecken.

Das ließen sich die zahlreichen Jungforscher deutlich anmerken. Denn nicht nur Raketen oder ein CO2-Feuerlöscher sorgten für Begeisterung: Auch in den Zelten warteten eine ganze Menge Experimente. Da ging es um den Ozon-Effekt ebenso wie um optische Täuschungen oder Elektrizität. Und wenn man sich entspannen wollte, gab es eine Baustelle, wo gemauert und gebuddelt werden durfte.

Q.Uni-Camp 2019 im Schlossgarten

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„Ich bin das erste Mal dabei und gerade für meinen Nachwuchs ist es toll“, sagte Simone Zewerius, die mit Sohn Linus noch immer fasziniert auf die bunten Gläser der Chemiker schaute. Auch die Seifenblasenschau von Sören Niemann sei nicht zu verachten gewesen. „Ich muss aber erst einmal meine Küchenutensilien verstecken“, lachte die Mama. Denn der Seifenblasenkünstler zeigte, dass man auch mit einem Scherengriff oder einem Schneebesen wunderbare Blasen machen kann.

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