Müllaufkommen 2018
Jeder Münsteraner produziert 421 Kilogramm Abfall

Münster -

Die Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) haben ihre Zahlen für 2018 vorgelegt. Die Auflistung zeigt auch, was bei Münsteranern in die Tonne kommt.

Dienstag, 11.06.2019, 19:00 Uhr
Die Müllabfuhr ist in Münster ein vertrauer Anblick. Im Zehn-Jahres-Vergleich ist das Müllvolumen gesunken. Foto: Matthias Ahlke

Das Müllvolumen je Münsteraner verringert sich langsam, aber kontinuierlich. Das geht aus einem Bericht der Abfallwirtschaftsbetriebe Münster (AWM) hervor. Es erreichte mit 421 Kilogramm je Nase im Jahr 2018 einen neuen Tiefstand in der Zehn-Jahres-Bilanz. 2017 waren es noch 428 Kilogramm.

Zum Vergleich: Im Jahr 2008 gab jeder Münsteraner noch 478 Kilogramm zum Abfall. Der leichte Rückgang beim Müllaufkommen wurde lediglich im Jahr 2014 unterbrochen, als nach dem Starkregen im Juli außergewöhnlich viel Müll entsorgt wurde.

15.500 Tonnen Bioabfall

In Summe waren es 165.000 Tonnen, wobei 130.000 Tonnen auf Privathaushalte entfielen. Da Müll nicht gleich Müll ist, haben die AWM natürlich die Wertstoffe separat entsorgt und in der Abfallbilanz aufgelistet. Es waren 22.000 Tonnen Papier, 16.000 Tonnen Grünabfall, 15.500 Tonnen Bioabfall, 7500 Tonnen Glas und knapp 10.000 Tonnen Verpackungen.

Als klassischer Restmüll wanderten knapp 50.000 Tonnen aus Privathaushalten in die Aufbereitungsanlage in Coerde. Gut 48.000 Tonnen davon wurden in Hengelo „energetisch oder thermisch verwertet“, wie es offiziell heißt. Sprich: Sie wurden verbrannt.

Recyclinghöfe als wichtiger Baustein

Ein wichtiges Element im AWM-Konzept sind die Recyclinghöfe. Hier wurden 2018 über 20.000 Tonnen Wertstoffe und über 6000 Tonnen Restmüll abgegeben. Diese Werte sind seit Jahren konstant.

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