Besuchermagnet
Richter-Kunstwerk soll Touristen anlocken

Münster -

Münster präsentiert sich auf der ITB: In Berlin zeigt sich Münster bei der Tourismusmesse von seiner besten Seite. Mit Hilfe eines Künstlers von Weltrang.

Freitag, 08.03.2019, 12:00 Uhr aktualisiert: 08.03.2019, 13:55 Uhr
Die Dominikanerkirche soll Münsters neuer Besuchermagnet werden. Das darin befindliche Kunstwerk „Zwei graue Doppelspiegel für ein Pendel“ von Gerhard Richter wird von der Stadt auf der ITB angepriesen. Foto: Matthias Ahlke (Archiv)

Der neue Besuchermagnet Dominikanerkirche mit der Arbeit „Zwei graue Doppelspiegel für ein Pendel“ von Gerhard Richter steht im Mittelpunkt der Präsentation des Münster-Marketing auf der Internationalen Tourismusbörse (ITB) in Berlin. Außerdem gibt es Informationen zu „MünsterMusik“. Unter diesem Motto feiern das Sinfonieorchester, die Westfälische Schule für Musik und die Musikhochschule 2019 ihren 100. Geburtstag und präsentieren ein klangvolles Jubiläumsprogramm.

„Nach den Skulptur-Projekten in 2017 und dem Europäischen Kulturerbejahr 2018 können wir mit den beiden Highlights Münster erneut als Städtereiseziel mit individuellen kulturellen Angeboten in den Fokus rücken“, betont die Leiterin des Münster Marketings, Bernadette Spinnen, in einer Mitteilung der Stadt.

Gerhard Richter überreicht der Stadt Münster sein Pendel-Kunstwerk

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    Ein Pendel für Münster: 48 Kilogramm wiegt das Foucaultsche Pendel aus Messing, das die Stadt von Künstler Gerhard Richter geschenkt bekommen hat.

    Foto: Oliver Werner
  • Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe (r.) freute sich am Samstag (16.6.) über das Geschenk und darüber, dass der weltbekannte Künstler Gerhard Richter persönlich zur Übergabe nach Münster kam. 

    Foto: Oliver Werner
  • Der Künstler Gerhard Richter erklärt Münsters Bürgermeister Markus Lewe (r.) sein Pendel.

    Foto: Oliver Werner
  • Ein Foto mit dem Kunst-Star: Gerhard Richter (Mitte) nahm sich viel Zeit für Gespräche und Fotos. 

    Foto: Oliver Werner
  • Gerhard Richter hat in der Kirche eine dunkle Bodenplatte verlegen lassen. Darüber wird das eigentliche Kunstwerk des Kölners schwingen: Ein 48 Kilogramm schweres Foucaultsches Pendel aus Messing, das an einem 29 Meter langen Seil hängt. Es zeigt mit seiner Bewegung die Erdrotation an. Vier sechs Meter hohe Glastafeln, die paarweise vor den Wänden angebracht sind, reflektieren die Bewegung des Pendels im Kirchenraum.

    Foto: Oliver Werner
  • Ab Sonntag (17.6., 11.30 Uhr) ist die Installation mit dem Titel „Zwei Graue Doppelspiegel für ein Pendel“ in der Dominikanerkirche in der Stadtmitte allgemein zugänglich. Der Eintritt ist frei.

    Foto: Oliver Werner
  • Gute Laune: Einer der berühmtesten Künstler der Welt sorgte für einen veritablen Medienrummel in Münster.

    Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner

Auf der weltweit größten Reisemesse ist Münster mit einem Stand in der NRW-Halle vertreten. Hier begrüßten Oberbürgermeister Markus Lewe und Stadtbaurat Robin Denstorff den NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart und die Geschäftsführerin von Tourismus NRW, Heike Döll-König, bei ihrem Rundgang, teilt die Stadt mit.

Das Münster-Marketing nutze die Messe für den Dialog mit dem Fachpublikum. Ziel sei es, den Grundstein für neue Kooperationen zu legen, die Zusammenarbeit mit Partnern auszubauen, mit Reisejournalisten, Influencern und Reiseveranstaltern ins Gespräch zu kommen und Münster als Städtereiseziel zu positionieren.

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