Forschungszentrum „MedforCe“
Großbaustelle am Coesfelder Kreuz: Start für 100-Millionen-Forschungsbau

Münster -

Am Coesfelder Kreuz ist der Startschuss für ein Großprojekt des Universitätsklinikums und der medizinischen Fakultät gefallen. Das medizinische Forschungszentrum „MedforCe“ wird jetzt gebaut – sieben Jahre, nachdem das Land grünes Licht gegeben hat.

Freitag, 15.02.2019, 08:00 Uhr aktualisiert: 15.02.2019, 08:25 Uhr
Auf dem Eckgrundstück am Rishon-Le-Zion-Ring bahnt sich die Großbaustelle für das medizinische Forschungszentrum des UKM „MedForCe“ an. Zuerst wird die Fernwärmeleitung verlegt. Foto: Karin Völker

Sieben Jahre nach der Genehmigung der Fördergelder des Landes startet das Universitätsklinikum jetzt den Bau des Medizinischen Forschungszentrums „MedForCe“ am Coesfelder Kreuz. Seit Kurzen steht ein Bauzaun an der bisherigen Brache, Bagger haben begonnen, das Gelände freizuräumen.

Das „MedForCe“ ist mit bei seiner Planung veranschlagten Kosten in Höhe von 106 Millionen Euro eines der größten und bedeutendsten Bauvorhaben auf dem Hochschul- und Klinikgelände im Westen der Stadt. Hier sollen rund 36.000 Quadratmeter Laborflächen für wechselnde Forschungsprojekte entstehen, außerdem werden in dem Neubau nach den Entwürfen der Münchener Architekten Henn die Institute für Mikrobiologie und Hygiene eine neue Heimat finden.

Baubeginn voraussichtlich im April

Baubeginn für das Gebäude auf dem Eckgrundstück gegenüber der Mensa ist nach Angaben des Uniklinikums voraussichtlich im April. Aktuell muss zunächst die Fernwärme-Leitung der Stadtwerke, die den ganzen Stadtteil Gievenbeck versorgt und mitten durch das Gelände verläuft, verlegt werden.

Bäume müssen weichen

Auch Bäume müssen für den Neubau weichen: Die Rodung werde mit Stadt und Stadtwerken abgestimmt, so das UKM. Erhaltenswerte Bäume, besonders in der Nähe des Denkmals am Coesfelder Kreuz gegenüber der Lukas-Kirche, sollen stehen bleiben. Die bisherige Parkplatzfläche zwischen Domagkstraße und Rishon-Le-Zion-Ring werde vorerst weiter zur Verfügung stehen. Zeitweise könne es aber zu Teilsperrungen kommen.

UKM will in Kürze über Details informieren

Das UKM will demnächst detailliert über das Projekt informieren. Im vergangenen Sommer hatte der ärztliche Direktor des UKM, Prof. Robert Nitsch, eine Fertigstellung im Jahr 2021 in Aussicht gestellt . Als ein Grund, warum das Projekt, dessen Genehmigung durch die Landesregierung seinerzeit vom UKM als großer Erfolg gefeiert wurde, nicht früher angegangen wurde, war vor drei Jahren die komplexe Detailplanung der Laborflächen angeführt worden.

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