Installation ist ein Publikumsmagnet
250.000 haben bereits Gerhard Richters Pendel gesehen

Münster -

Gerhard Richters Pendel-Kunstwerk in der Dominikanerkirche hat sich zu einem echten Besuchermagneten entwickelt. Seit Juni hat die Stadt bereits mehr als 250.000 Gäste gezählt.

Montag, 11.02.2019, 12:26 Uhr aktualisiert: 11.02.2019, 13:29 Uhr
Publikumsmagnet: das Pendel-Kunstwerk von Gerhard Richter Foto: Oliver Werner

Die Installation „Zwei Graue Doppelspiegel für ein Pendel“ von Gerhard Richter zieht auch Monate nach ihrer Eröffnung die Menschen an: Seit der Übergabe Mitte Juni wurden in der Dominikanerkirche 250.000 Gäste gezählt. Als publikumsintensivster Monat erwies sich dabei der September.  40.900 Besucherinnen und Besucher strömten in den Spätsommer-Wochen in das Baudenkmal, 10.000 mobilisierte allein die Nacht der Museen und Galerien, teilt die Stadt mit.

Gerhard Richter hatte in dem frühbarocken Gebäude den idealen Ort für sein Kunstwerk gefunden - ein Foucaultsches Pendel, an dem sich die Erdrotation ablesen lässt, flankiert von zwei grauen Doppelspiegeln. Manche Gäste schauen in der Woche sogar mehrfach in der Dominikanerkirche vorbei, einige verweilen über Stunden und lassen Stille und Spiritualität auf sich wirken.

Gerhard Richter überreicht der Stadt Münster sein Pendel-Kunstwerk

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    Ein Pendel für Münster: 48 Kilogramm wiegt das Foucaultsche Pendel aus Messing, das die Stadt von Künstler Gerhard Richter geschenkt bekommen hat.

    Foto: Oliver Werner
  • Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe (r.) freute sich am Samstag (16.6.) über das Geschenk und darüber, dass der weltbekannte Künstler Gerhard Richter persönlich zur Übergabe nach Münster kam. 

    Foto: Oliver Werner
  • Der Künstler Gerhard Richter erklärt Münsters Bürgermeister Markus Lewe (r.) sein Pendel.

    Foto: Oliver Werner
  • Ein Foto mit dem Kunst-Star: Gerhard Richter (Mitte) nahm sich viel Zeit für Gespräche und Fotos. 

    Foto: Oliver Werner
  • Gerhard Richter hat in der Kirche eine dunkle Bodenplatte verlegen lassen. Darüber wird das eigentliche Kunstwerk des Kölners schwingen: Ein 48 Kilogramm schweres Foucaultsches Pendel aus Messing, das an einem 29 Meter langen Seil hängt. Es zeigt mit seiner Bewegung die Erdrotation an. Vier sechs Meter hohe Glastafeln, die paarweise vor den Wänden angebracht sind, reflektieren die Bewegung des Pendels im Kirchenraum.

    Foto: Oliver Werner
  • Ab Sonntag (17.6., 11.30 Uhr) ist die Installation mit dem Titel „Zwei Graue Doppelspiegel für ein Pendel“ in der Dominikanerkirche in der Stadtmitte allgemein zugänglich. Der Eintritt ist frei.

    Foto: Oliver Werner
  • Gute Laune: Einer der berühmtesten Künstler der Welt sorgte für einen veritablen Medienrummel in Münster.

    Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner
  • Foto: Oliver Werner

Das Kunstwerk per Webcam sehen

Auch wer nicht vor Ort ist, kann dennoch einen Blick auf die Arbeit werfen – und das aus einer luftigen Perspektive. Eine Webcam ist in der knapp 30 Meter hohen Kuppel installiert und überträgt rund um die Uhr das Schwingen des Pendels in das Stadtportal. Über 37.000 Zugriffe verzeichnete bisher dieser  nachgefragte Service des Presseamtes und der Stender GbR.  Allein im Januar klickten sich fast 4000 zur Webcam.

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