Film „Der Junge muss an die frische Luft“
Münster steht Schlange für Hape Kerkeling

Münster -

Kinogänger stehen seit fünf Wochen Schlange vor dem Schlosstheater. Der Film über die Kindheit von Hape Kerkeling findet in Münster ein begeistertes Publikum.

Mittwoch, 30.01.2019, 10:00 Uhr aktualisiert: 30.01.2019, 13:06 Uhr
Entertainer Hape Kerkeling und Schauspieler Julius Weckauf bei der Premiere des Filmes „Der Junge muss an die frische Luft“. Foto: dpa

Die Kinogänger stehen seit fünf Wochen Schlange vor dem Schlosstheater in Münster. Abend für Abend ist der Film von Regisseurin Caroline Link „Der Junge muss an die frische Luft“ ausverkauft.

Als er den Film über Hape Kerkelings Kinderjahre ins Programm nahm, muss Klaus-Dieter Klepsch schon geahnt haben, dass dieser Streifen ein Top-Film wird. Klepsch ist der Zentral­disponent der vier münsterischen Kinobetriebe der Filmtheater-Betriebe GmbH. Seine Ahnung hat sich bestätigt, denn der Hape-Kerkeling-Film läuft supergut. Und es zeigt sich, prognostiziert Klepsch, dass er in diesem Jahr in Münster einer der Kino-Hits werden dürfte. „Der Film landet bestimmt in Münster unter den Top Ten der Kinofilme.“

Noch mehr Zuschauer erwartet

Insgesamt 19.000 Besucher haben den Film bisher im Schlosstheater gesehen. In dieser Woche dürfte die 20 .000er-Marke übersprungen werden. Der Zentraldisponent der vier Kinobetriebe in dieser Stadt rechnet damit, dass sich in den kommenden Wochen aber noch weit über 10. 000 Besucher die Verfilmung von Kerkelings Kindheit ansehen werden.

„Wir sind sehr glücklich“, beschreibt Klepsch diese Entwicklung. Der Film habe sich in der Gunst der Zuschauer weit nach vorne geschlichen. Noch weiter als Kerkelings Biografie im Jahr 2015, als seine Geschichte über den Jakobsweg unter dem Titel „Ich bin dann mal weg“ verfilmt wurde. Auch dieser Film war vor vier Jahren schon der absolute Hit.

Konkurrenz für Hape Kerkeling

Dieter Klepsch freut sich, dass der aktuelle Film mit dem elfjährigen Julius ­Weckauf ein breites Publikum anspricht und ganze Familien inspiriert, ins Kino zu gehen. Obschon das Schlosstheater nicht das größte Kino in dieser Stadt sei, sei es genau passend für diesen Film, so der 61-Jährige. Er persönlich habe ihn noch nicht gesehen, bedauert Dieter Klepsch – aber er sitzt ja an der Quelle.

Dafür gebe es momentan wie immer zum Jahresanfang im Kinobetrieb viel zu tun, so Klepsch. Denn nicht nur Hape Kerkeling lockt die Kinogänger, auch Queen-Film „Bohemian Rhapsody“ mit der Geschichte über Freddie Mercury verzeichnete innerhalb von zwölf Wochen im Cineplex schon rund 22.000 Besucher.

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