Neue Feuerwache in Hiltrup Neubau soll bis 2021 stehen

Münster-Hiltrup -

Zwischen Merkureck, Westfalenstraße und Hohe Geest in Hiltrup soll der Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 in Hiltrup bis 2021 entstehen. Sieger und Platzierte aus dem Architekten-Wettbewerb stehen fest.

Das Siegermodell vom Merkureck gesehen: Der Eingang ist an der südwestlichen Ecke platziert und wird die Feuer- und Rettungswache über ein helles und attraktives Foyer erschließen. Zur Straße Hohe Geest orientiert sich das spätere Logistiklager (r.), gegenüber an der Westfalenstraße ist der Übungsturm angeordnet.
Das Siegermodell vom Merkureck gesehen: Der Eingang ist an der südwestlichen Ecke platziert und wird die Feuer- und Rettungswache über ein helles und attraktives Foyer erschließen. Zur Straße Hohe Geest orientiert sich das spätere Logistiklager (r.), gegenüber an der Westfalenstraße ist der Übungsturm angeordnet. Foto: Büro Drees &Huesmann Planer

Sieger und Platzierte aus dem Wettbewerb zum Neubau der Feuer- und Rettungswache 3 in Hiltrup stehen fest. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Volker Droste (Oldenburg) setzte die Entwürfe von „pussert kosch architekten“ in Zusammenarbeit mit den Landschaftsarchitekten Rehwaldt auf den mit 27 600 Euro dotierten ersten Platz, heißt es in einer städtischen Pressemitteilung. Beide Teams haben ihren Sitz in Dresden.

Zwischen Merkureck, Westfalenstraße und Hohe Geest in Hiltrup soll der Neubau in drei funktionalen Gebäudeabschnitten bis 2021 entstehen. Er bietet Raum für 116 Kräfte der Berufsfeuerwehr und 17 Einsatzfahrzeuge. Insgesamt will die Stadt rund elf Millionen Euro in dieses Projekt investieren. Bisher rücken die Feuerwehrleute aus einer provisorischen Wache an der Hansestraße aus.

„Die wirtschaftlichen, bauordnungsrechtlichen, ökologischen und konstruktiven Aspekte erscheinen insgesamt sehr gut gelöst“, heißt es in der Jury-Begründung zum Vorschlag des Wettbewerbssiegers. Büros aus Münster schließen sich an: Auf den zweiten Platz (17 250 Euro) setzte das Preisgericht „Kuckert Architekten“ in Kooperation mit den Landschaftsarchitekten „Junker & Kollegen“ (Osnabrück), gefolgt von „Schnoklake Betz Dömer Architekten“ und „Kemming Landschaftsarchitektur“  mit 10 350 Euro. 20 Architekturbüros aus Deutschland und den Niederlanden hatten sich an diesem nicht-offenen Verfahren beteiligt, sieben von ihnen hatte die Stadt als Ausloberin des Wettbewerbs eingeladen. Das Amt für Immobilienmanagement zeigt alle Modelle und Zeichnungen im Stadthaus 3, Albersloher Weg 33.  Zu sehen sind die Entwürfe bis zum 20. Dezember (montags bis mittwochs 8 - 16 Uhr, donnerstags 8 - 18 Uhr, freitags 8 -13 Uhr).     

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