Bürgerpreis
Finalisten stehen fest

Münster -

„Engagement für Kinder“ war in diesem Jahr das Thema des Bürgerpreises. Aus 28 Bewerbungen hat die Jury sieben Finalisten ausgewählt. Die Preisverleihung findet Anfang Dezember statt. Dabei gibt es in diesem Jahr eine Besonderheit.

Donnerstag, 22.11.2018, 09:30 Uhr
Martin Schuster (Stadtwerke, v.l.), Hans-Peter Kosmider (Stiftung Bürger für Münster), Lina Hellwig (BFD Stiftung Bürger für Münster), Dieter Kaiser (Kinderschutzbund), Hanno Liesner (Funky e.V.) und Benjamin Hoffmann (Fiducia & GAD). Foto: Björn Meyer

„Farids Quali-Fighting“, „Funkinies“, „Jipa“, „Karibuni“, „Mitmachpaten“, „Weitblicken Kinderleicht“ und das Projekt „Wellcome“ sind die sieben Finalisten des Preises „Bürger machen Zukunft“, der in diesem Jahr zum 14. Mal vergeben wird. 28 Bewerbungen zum Thema „Engagement für Kinder“ waren beim durch die Stiftung Bürger für Münster in Zusammenarbeit mit den Stadtwerken und dem IT-Dienstleister Fiducia & GAD gegründeten Wettbewerbsteam eingegangen. Die von einer Jury auserkorenen Finalisten sind am 3. Dezember (Montag) zum Empfang im Rathaus (ab 18.30 Uhr) eingeladen. Die Veranstaltung steht nach vorheriger Anmeldung zudem allen Bürgern der Stadt offen.

„Wir haben wirklich tolle Bewerbungen bekommen“, sagt Hanno Liesner, Vorstandsvorsitzender von Funky e.V., den die Stadtwerke in diesem Jahr als Projektleiter gewinnen konnten. Als man ihn angerufen habe, habe er gerade in Köln am Bahnhof gestanden. Als ihm Hans-Peter Kosmider, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Bürger für Münster, das Thema genannt habe, sei für ihn klar gewesen, dass er mitmache.

Wirkung in der Gesellschaft

Eine ziemlich ehrenvolle Aufgabe sei das, sagt Liesner, der einerseits betont, nichts mit der Entscheidung der Jury zutun zu haben, sich andererseits aber natürlich über die Nominierung der Funkinies, der Kindergruppe von Funky e.V., freue. Noch wichtiger für ihn: Bei allen Finalprojekten gehe es um Begegnung, Zusammenführung und das Thema Lernen. Für Liesner zentrale Bereiche, die es der nachwachsenden Generation an die Hand zu geben gelte.

Ausgewählt wurden die Finalisten von einer achtköpfigen Jury – nach klaren Kriterien. Die Wirkung in die Gesellschaft, aber auch nach innen sei der Jury wichtig gewesen, so Kosmider, der zudem „Innovation, Nachhaltigkeit und Organisation“ als Kriterien nannte. Der Bürgerpreis in Gold für den Erstplatzierten ist mit 5000 Euro dotiert, für Silber und Bronze gibt es 2000 und 1000 Euro. Zudem wird ein weiterer Bewerber mit dem sogenannten Jugendpreis ausgezeichnet, der ebenfalls mit 1000 Euro dotiert ist.

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