Tanzperformance begleitet Ausstellung „Bauhaus und Amerika“ im Landemuseum Bewegtes Ausstellungsstück

Münster -

Anlässlich der Ausstellung „Bauhaus und Amerika. Experimente in Licht und Bewegung“ (9. November bis 10. Februar) im Landesmuseum für Kunst und Kultur wurden die Choreographen Isaac Spencer und Matthias Markstein eingeladen, eine Performance zu entwickeln.

Tanzperformance „MESH“ begleitet neue Ausstellung „Bauhaus und Amerika“ im Landesmuseum für Kunst und Kultur.
Tanzperformance „MESH“ begleitet neue Ausstellung „Bauhaus und Amerika“ im Landesmuseum für Kunst und Kultur. Foto: LWL

Anlässlich der Ausstellung „Bauhaus und Amerika. Experimente in Licht und Bewegung“ (9. November bis 10. Februar) im Landesmuseum für Kunst und Kultur wurden die Choreographen Isaac Spencer und Matthias Markstein eingeladen, eine Performance zu entwickeln. Zusammen mit der Bühnenbildnerin Nora Maria Bräuer ist die Tanzperformance „MESH“ entstanden, die an acht Terminen an zwei Orten im Museumsfoyer zu sehen sein wird.

In der Ausstellung „Bauhaus und Amerika“ geht es um die Auswirkungen der Bauhaus-Lehre und Ideen auf die bildende und darstellende Kunst. Ausgangspunkt der Betrachtungen ist die Bauhausbühne. Vor allem die Licht- und Bewegungsexperimente der emigrierten Bauhäusler und deren Einflüsse auf die amerikanischen Kunstschaffenden stehen in der Ausstellung im Fokus. Aber auch die Rückwirkungen dieser Interaktionen auf Europa und die gesamte Kunstwelt werden gezeigt. Die Auswirkungen des Bauhauses auf den modernen Tanz sollen die Choreografen in der eigens entwickelten Performance veranschaulichen.

Isaac Spencer (geboren 1982) und Matthias Markstein (1981), Absolventen der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden bzw. der Juilliard School in New York, verbinden mit ihrer Herkunft und ihrer Profession nicht nur Europa und die USA, sondern auch Tradition und Moderne. Sie widmen sich in ihrer Tanzperformance „MESH“ dem Thema Stofflichkeit und Textur. An zwei Orten im Foyer des Museums loten die beiden den Raum auf unterschiedliche Weise aus.

Im Dialog mit Stoffbahnen spielen sie mit Gewicht sowie Widerstand und formen den Raum nicht nur durch den eigenen Körper. In ständiger Verhandlung mit dem Material entwickelt sich die Bewegung im offenen Prozess. Die Vermessung und Bestimmung der Proportionen, der räumlichen Flächen und des Körpers, aber auch der Distanz oder Nähe zum Betrachter sind dabei die zentralen Ansätze.

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Die etwa einstündigen Aufführungen von „MESH“ finden an folgenden Terminen im Foyer statt, der Eintritt ist frei: Freitag und Samstag (9. und 10. November) jeweils um 17 Uhr, 29. und 30. Dezember jeweils um 17 Uhr, 2. und 3. Februar jeweils um 16 Uhr sowie am 9. und 10. März jeweils um 16 Uhr.

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