Gemeinden in Münster-Süd laden ein zum ökumenischen Abendspaziergang Adventlich auf dem Weg

münster -

Zum fünften Mal findet am 1. Advent der ökumenische Abendspaziergang statt. Dieser wird in etwa zweieinhalb Stunden von Kirche zu Kirche führen, sechs an der Zahl: Begonnen wird der Spaziergang um 19.30 Uhr an Heilig-Geist, von dort geht es bis zur Josephskirche, wo er um etwa 21.45 Uhr enden wird. Beteiligt sind vier Konfessionen: Katholisch, evangelisch, alt-katholisch und freikirchlich.

Von Arndt Zinkant
Organisieren den ökumenischen Abendspaziergang (v.l.): Pfarrer Martin Mustroph (Trinitatiskirche), Pfarrer Volker Roggenkamp (Matthäuskirche), Pfarrvikarin Klara Robbers und Pfarrer Reinhard Potts (Alt-Katholische Gemeinde), Pastoralassistentin Margarete Schylek (St. Joseph), Pfarrer Hubertus Krampe (Heilig-Geist-Kirche) und Pfarrer Norbert Kursch (Christuskirche).
Organisieren den ökumenischen Abendspaziergang (v.l.): Pfarrer Martin Mustroph (Trinitatiskirche), Pfarrer Volker Roggenkamp (Matthäuskirche), Pfarrvikarin Klara Robbers und Pfarrer Reinhard Potts (Alt-Katholische Gemeinde), Pastoralassistentin Margarete Schylek (St. Joseph), Pfarrer Hubertus Krampe (Heilig-Geist-Kirche) und Pfarrer Norbert Kursch (Christuskirche). Foto: zin

Unterwegs sein ist das Motto. „Auch der Pilgergedanke ist mit dabei“, sagt Pfarrer Martin Mustroph (Trinitatiskirche) beim Pressegespräch im Gemeindetreffpunkt Heilig-Geist. Vier Konfessionen waren dort vertreten: alt-katholisch, evangelisch, freikirchlich und katholisch. Insgesamt sechs Kirchen werden Stationen des ökumenischen Abendspaziergangs sein, der in diesem Jahr bereits zum fünften Mal stattfinden wird. Wie gewohnt am 1. Advent, denn er markiert den Beginn des Kirchenjahrs. „Wir machen uns adventlich auf den Weg.“ Anfangs habe man sogar den Sommer dafür in Erwägung gezogen, „aber die dunkle Jahreszeit ist doch die beste“, sagte Pfarrer Hubertus Krampe (Trinitatiskirche).

In der Vergangenheit hätten sich zwischen 90 und 150 Personen dem Abendspaziergang angeschlossen. „Man lernt immer wieder neue Leute kennen – auch gerade solche, die wir sonntags nie in der Kirche sehen“, freut sich Pfarrer Krampe; erstaunlich viele junge Menschen seien in den vergangenen Jahren dabei gewesen. Der Spaziergang dauert etwa zweieinhalb Stunden, wobei in jeder Kirche etwa zehn Minuten verweilt wird.

Dort werden dann von den jeweiligen Kirchenvertretern „Impulse“ gegeben; das können Wortbeiträge ebenso wie Videos oder Musik sein – „die Leute sollen von jeder der Kirchen ein Aha-Erlebnis mitnehmen“, sagt Pfarrer Mustroph. Das Motto lautet in diesem Jahr „Neu“.

In Heilig-Geist soll es um 19.30 Uhr losgehen mit „Neu. . . Start“, die dritte von sechs Stationen wird um etwa 20.15 Uhr die Trinitatis-Kirche („Neu . . . Gier“) sein, und mit „Neu . . . Jahr“ ist um viertel vor Zehn der Abschluss in St. Joseph geplant.

10 000 Flyer hat man drucken und verteilen lassen, in runder Form, „damit sie nicht in der Ecke landen.“ Für Proviant wird auch gesorgt sein.

Zwischendurch gibt es Brötchen oder ähnliche Wegzehrung – am Ende wartet passend zur Jahreszeit der Glühwein. Auch Glückskekse, verspricht Pfarrer Mustroph – deren Botschaften seien jedoch deutlich anders als bei jenen in chinesischen Restaurants.

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