Vorsicht beim Online-Banking Sparkasse warnt vor Betrugsmasche

Münster -

Vorsicht, Abzocke: Die Sparkasse Münsterland Ost warnt vor Betrügern, die E-Mails im Namen der Sparkasse verschicken. Unter dem Vorwand eines Sicherheitsupdates werden Online-Banking-Zugangsdaten abgefragt. Schnappt die Falle zu, hat das unschöne Folgen.

Von Karin Höller
 
  Foto: Andrea Warnecke/dpa-

Es hat in den vergangenen Wochen wieder Betrugsversuche gegen Sparkassenkunden beim Online-Banking gegeben. Bei sogenannten Phishing-E-Mails im Namen der Sparkasse werden unter dem Vorwand, ein Sicherheitsupdate zu erstellen, Online-Banking-Zugangsdaten und im weiteren Verlauf persönliche Daten wie Geburtsdatum und Mobilfunknummer erfragt.

Sparkassen-Sprecher Dr. Uwe Koch warnt: „Die Sparkasse wird niemals ihre Kunden per Mail bitten, Pin oder Tan preiszugeben.“ Wenn solche Mails mit Betreffzeilen wie „Mitteilung zum Kundenkonto“, „Sicherheitswarnung“ oder „Sicherheitsupdate“ eingehen, sollten keine Links angeklickt werden, mit denen die Mail-Empfänger auf betrügerische Seiten gelockt werden sollen.

Verhaltenstipps der Sparkasse

Die Betrugsmaschen seien bekannt, sagt Koch. Aus aktuellem Anlass erklärt die Sparkasse ihren Online-Banking-Kunden unter der Rubrik „Aktuelle Sicherheitsmeldungen“ zwei Betrugsvarianten und gibt Verhaltenstipps.

Bei der zweiten Variante erhalten Kunden E-Mails zu einer vermeintlich durchgeführten Abbuchung von ihrem Konto. Die E-Mails werden im Namen von „Sparkassen-Finanzportal“ oder „Sparkasse GmbH“ versendet und enthalten einen Link zu einem maliziösen Dokument. Vorsicht, warnt die Sparkasse: Sofern das entsprechende Dokument geöffnet werde, komme es zur Infektion mit einem Banking-Trojaner.

Wer solche E-Mails erhalten habe oder bereits die Dateien in den Anhängen geöffnet habe, sollte sich umgehend mit seinem Kundenberater in Verbindung setzen.

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