142 000 Euro für Umgestaltung Kosmetik für Windthorststraße

Münster -

Auf der Windthorststraße in Bahnhofsnähe sind Verbesserungen geplant. Das Geld dafür haben CDU und Grüne bewilligt.

Von Dirk Anger
Die Windthorststraße soll aufgehübscht werden.
Die Windthorststraße soll aufgehübscht werden. Foto: Oliver Werner

Die Windthorststraße als wichtigste Verbindung zwischen Altstadt und Hauptbahnhof soll aufgewertet werden. Das steht seit Langem fest. Und in diesem Ansinnen sind sich die Politiker aller Parteien einig. Nur ob es Sinn macht, damit schon zu beginnen, bevor alle Bauvorhaben rund um den Hauptbahnhof abgeschlossen sind, über diese Frage waren die Mitglieder der Bezirksvertretung Münster-Mitte uneins.

Im Ergebnis aber hat eine Mehrheit von CDU und Grünen knapp 142 000 Euro freigegeben: für eine Reinigung des Pflasters, Erneuerung der Beleuchtung sowie für neue Bänke und Fahrrad­anlehnbügel.

Keine komplette Umgestaltung

Mit diesen Mitteln soll der Straßenabschnitt zwischen Hauptbahnhof und Von-Vincke-Straße künftig aufgehübscht werden, nachdem sich Pläne für eine komplette Umgestaltung des Straßenzuges nach einer Testphase als wenig praktikabel erwiesen haben.

„Es macht Sinn, diese Kleinigkeiten zu machen“, verteidigte Bezirksbürgermeister Peter Fischer-Baumeister (Grüne) die Freigabe des Geldes gegen Kritik von SPD und FDP. Letztere hielten den Zeitpunkt für gleichwohl als notwendig erachtete Veränderungen auf der Windthorststraße für verfrüht. Er müsse zunächst die gesamte Verkehrsplanung im Umfeld des Bahnhofs abgewartet werden, meinte SPD-Faktionsvorsitzende Marita Otte. „In zwei Jahren kann man dann auch die Windthorststraße in den Blick nehmen.“

Anwohner wollen Veränderung

Dagegen wies CDU-Fraktionsvorsitzender Karl-Heinz Hülsmann darauf hin, dass sich die dortigen Anwohner stiefmütterlich behandelt fühlten. Linus Tepe (CDU) bezeichnet den vorangegangenen „intensiven“ Beteiligungsprozess über die mögliche Umgestaltung als „vorbildlich“. Grünen-Fraktionschefin Silke Rommel bezeichnete die jetzt verabschiedeten Maßnahmen als „ersten Baustein eines Gesamtkonzepts“.

Für die Reinigung des Straßenbelags und das Verfugen sind allein 50 000 Euro veranschlagt. Doppelzylinderleuchten werden in die Flucht der Bäume verlegt. Kostenpunkt: gut 57 000 Euro.

Für knapp 20 000 Euro soll es neue Bänke geben, außerdem sind 52 neue Rad­anlehnbügel geplant.

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