Neuer Münster-Tatort
Drehstart: Angst vorm Doppelgänger-Mörder

Münster -

An der Justizvollzugsanstalt haben am Mittwoch die Dreharbeiten für den neuen Münster-Tatort „Spieglein, Spieglein“ begonnen. Es geht um zwei Frauenmorde. Die Opfer ähneln Staatsanwältin Klemm und Boerne-Assistentin „Alberich“. Noch bis Freitag wird in der Stadt gedreht.

Mittwoch, 12.09.2018, 19:45 Uhr aktualisiert: 12.09.2018, 21:02 Uhr
Mit dem Taxi von „Vaddern“ am Knast in Münster angekommen: Axel Prahl (l.) und Jan Josef Liefers am Set des neuen Tatort-Drehs „Spieglein, Spieglein“. Foto: Helmut P. Etzkorn

Eine Kamera-Drohne kreist am Mittwochmittag über dem baufälligen Knast an der Gartenstraße. Am hinteren Tor fährt ein Mercedes-Cabrio mit Prof. Boerne am Steuer und Kommissar Thiel auf der Rückbank rasant auf die Pförtnerloge zu. Dahinter ein Taxi mit einem nicht ganz drogenfreien Chauffeur am Lenkrad.

Das Gefängnis ist zumindest für ein paar Szenen Schauplatz des neuen Münster-Tatorts „Spieglein, Spieglein“. „Wenn es nach uns ginge, würden alle Drehtage nach Münster verlegt, weil wir einfach gerne hier sind“, meint Jan Josef Liefers gegenüber dem Pulk von Fotografen.

Urlaubsvertretung für Krusenstern

Auf die Frage, wann denn der Herr Gerichtsmediziner sich wieder vom Bart trennen werde, gibt es eine klare Antwort von Liefers: „Immer dann, wenn die letzte Szene im Kasten ist!“ Ein anderer will wissen, ob Schauspielerin Friederike Kempter (38) inzwischen ihr Kind zur Welt gebracht hat. Axel Prahl bestätigt das, Einzelheiten wisse er allerdings noch nicht.

In der aktuellen Tatort-Produktion wird Kempter (Kommissarin Krusenstern) durch eine „Urlaubsvertretung“ ersetzt. Björn Meyer als Fahnder Mirko Schrader war bereits beim Tatort „Borowski und das dunkle Netz“ und dem „Tatortreiniger“ im ARD zu sehen.

Ende des Jahres soll Kempter laut WDR wieder im Team sein, dann starten die Dreharbeiten für zwei weitere Tatort-Folgen. Wie viele Leichen der Fernsehzuschauer zu sehen bekommt, wollen Prahl und Liefers auch auf hartnäckige Nachfrage hin nicht beantworten. Man einigt sich auf „mehr als eine“.

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Doppelgänger-Alarm

Im Krimi, der 2019 ausgestrahlt wird, findet Kommissar Thiel an der Promenade eine erschossene Frau, die Staatsanwältin Klemm zum Verwechseln ähnlich sieht. Daneben liegt eine Zigarette der Marke, die auch Klemm raucht. Wenig später wird eine erdrosselte Frau in die Rechtsmedizin eingeliefert. Blond, kleinwüchsig und umgebracht mit dem Schal, den Boernes Assistentin Silke „Alberich“ Haller schon länger vermisst. Thiel und Boerne sind durch die beiden „Doppelgänger-Morde“ verunsichert und fürchten, ebenfalls auf der Todesliste des Serientäters zu stehen.

Chronologie der Münster-Tatorte

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  • Schlangengrube

    „Schlangengrube”, 2018

    Foto: Thomas Kost/WDR/ARD/dpa
  • „Gott ist auch nur ein Mensch“, 2017.

    Foto: WDR/Wolfgang Ennenbach
  • „Fangschuss“, 2017.

    Foto: ARD
  • „Feierstunde“, 2016.

    Foto: ARD
  • „Ein Fuß kommt selten allein“, 2016.

    Foto: ARD
  • „Schwanensee“, 2015.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • „Erkläre Chimäre“, 2015.

    Foto: WDR
  • „Mord ist die beste Medizin“, 2014.

    Foto: ARD
  • „Der Hammer“, 2014.

    Foto: ARD
  • „Die chinesische Prinzessin“, 2013.

    Foto: ARD
  • „Summ, Summ, Summ“, 2013.

    Foto: Martin Menke/WDR
  • „Das Wunder von Wolbeck“, 2012.

    Foto: ARD
  • „Hinkebein“, 2012.

    Foto: WDR
  • „Zwischen den Ohren“, 2011.

    Foto: Thomas Kost
  • „Herrenabend“, 2011.

    Foto: WDR
  • „Spargelzeit“, 2010.

    Foto: WDR
  • „Der Fluch der Mumie“, 2010.

    Foto: ARD
  • „Tempelräuber“, 2009.

    Foto: ARD
  • „Höllenfahrt“, 2009.

    Foto: WDR/Michael Böhme
  • „Wolfsstunde“, 2008.

    Foto: Wdr Uwe Stratmann
  • „Krumme Hunde“, 2008.

    Foto: WDR/Guido Engels
  • „Satisfaktion“, 2007.

    Foto: WDR/Trambow
  • „Ruhe sanft“, 2007.

    Foto: Kirsten Neumann dpa
  • „Das zweite Gesicht“, 2006.

    Foto: WDR
  • „Das ewig Böse“, 2006.

    Foto: Nicole Fenneker dpa
  • „Der doppelte Lott“, 2005.

    Foto: ARD
  • „Der Frauenflüsterer“, 2005.

    Foto: WDR/Michael Böhme
  • „Eine Leiche zuviel“, 2004.

    Foto: WDR/Jürgen Thiele
  • „Mörderspiele“, 2004.

    Foto: WDR
  • „Sag nichts“, 2003.

    Foto: SWR/WDR/Michael Böhme
  • „Dreimal schwarzer Kater“, 2003.

    Foto: NDR/WDR/Michael Böhme
  • „Fakten, Fakten“, 2002.

    Foto: NDR/WDR/Michael Böhme
  • Der erste Münster Tatort „Der dunkle Fleck“. Erstausstrahlung 2002.

    Foto: Bernd Thissen

Wer die Tatort-Crew mal aus der Nähe erleben will, hat dazu am Donnerstag (13. September) noch Gelegenheit. Dreharbeiten laufen am Domplatz und ab 19.30 Uhr im Rathaus-Innenhof. Am Freitag (14. September) wird morgens am Hafengrenzweg gefilmt, nachmittags sind dann noch abschließende Filmsequenzen auf dem Prinzipalmarkt geplant.

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