Geistliche Lieder aus aller Welt in der Erlöserkirche „Singen im Lichte Gottes“ verbindet

Münster -

Am 10. Oktober werden in der evangelischen Erlöserkirche von 14 bis 18 Uhr internationale Kirchenlieder gesungen. Jeder darf mitmachen. Die Freude an der Musik steht im Vordergrund.

Von Jana Probst
Einladung zum geistlichen Gesang (v.l.): Popkantor Hans W. Scharnowski, Kirchenmusik-Studentin Henrike Kuhn, Jörg Spitzer von der VEM, Dr. Jean-Gottfried Mutombo, Pfarrer Martin Mustroph und Hartmut Naumann von der Popakademie.
Einladung zum geistlichen Gesang (v.l.): Popkantor Hans W. Scharnowski, Kirchenmusik-Studentin Henrike Kuhn, Jörg Spitzer von der VEM, Dr. Jean-Gottfried Mutombo, Pfarrer Martin Mustroph und Hartmut Naumann von der Popakademie. Foto: Jana Probst

Menschen verschiedener Kulturen zusammenbringen und gemeinsam singen und musizieren: Unter diesem Zeichen steht die Veranstaltung „Singing in the Light of God“ („Singen im Lichte Gottes“) am 10. Oktober in der evangelischen Erlöserkirche an der Friedrichstraße. Von 14 bis 18 Uhr sollen zusammen internationale Kirchenlieder gesungen werden – eingeladen sind alle, geübte Chorsängerinnen und -sänger wie musikalische Laien. Die Freude an der Musik steht im Vordergrund.

Das Liederprogramm, das der Popkantor und musikalische Leiter Hans Werner Scharnowski zusammengestellt hat, ist vielfältig: Kirchenlieder aus aller Welt wie „Ein feste Burg“ und „Ich lobe meinen Gott“, Worship-Musik und Gospel. „Es sollen alle Lieder mehrsprachig gesungen werden können“, erklärt er. Die Internationalität ist das Besondere an diesem Liedernachmittag. Die Gemeinden haben Partnerkirchen aus Asien oder Afrika, deren Vertreter sich bei dieser Veranstaltung auch untereinander kennenlernen werden. „Die Musik der Partner begeistert einfach unsere Gemeinden“, sagt Pfarrer Martin Mustroph, Synodalbeauftragter für Mission und Ökumene. „Da spüren wir die Mission, und wie viel da zurückkommt. In diesen Partnerschaften sind wir schon lange nicht mehr die Gebenden.“

Unter anderem werden Menschen von den Philippinen, aus Namibia, Tansania, Botswana und Kamerun dabei sein. „Die Kirche öffnet einen Raum, wo Inter­kulturalität möglich ist“, betont Dr. Jean-Gottfried Mutombo, Regionalpfarrer für Mission, Ökumene und kirchliche Weltverantwortung. Deshalb haben die Vereinigte Evangelische Mission (VEM) und die westfälische Kirche zusammengearbeitet, um Menschen zu erreichen, die sich für eine weltweite Ökumene interessieren.

Musikalische Unterstützung kommt außerdem von Studierenden der Popakademie der Hochschule für Kirchenmusik in Witten – und von der Sängerin Judy Bailey, die schon auf internationalen Kirchentagen mit eigenen christlichen Liedern aufgetreten ist. Dem gemeinsamen Singen in Begleitung einer Band folgt um 19 Uhr ein Gottesdienst, in dem einige Lieder erneut gesungen werden.

Um eine Anmeldung zum gemeinsamen Singen wird gebeten, per Email (singingmuenster@vemission.org). Der abschließende Gottesdienst ist öffentlich.

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