Münsters Hochschulen Anziehungspunkt für junge Leute aus dem Ausland

Münster -

Die Hochschulen in Münster sind traditionell Anziehungspunkt für junge Leute aus dem Ausland. Das Kommunale Inte­grationszentrum der Stadt hat jetzt in seinem „Integrationsmonitoring“ eine Statistik für Universität und Fachhochschule vorgelegt.

Von Karin Völker
Münsters Hochschulen ziehen auch junge Menschen aus dem Ausland an. 
Münsters Hochschulen ziehen auch junge Menschen aus dem Ausland an.  Foto: Johannes Loy

Danach waren im Wintersemester 2017/18 unter den insgesamt 45 371 eingeschriebenen Studierenden 3632 Studentinnen und Studenten mit ausländischem Pass. Das entspricht einem Anteil von acht Prozent. Im bundesweiten Vergleich, wo im Mittel 12,8 Prozent Ausländer studieren, ist das ein deutlich unterdurchschnittlicher Wert. Rund ein Viertel von ihnen (832) sind sogenannte „Bildungsinländer“, also junge Leute mit ausländischem Pass, die aber einen deutschen Schulabschluss haben und hier in der Regel aufgewachsen sind.

Ausländische Studentinnen (58 Prozent) sind an der Universität Münster gegenüber den männlichen Kommilitonen in der Überzahl.

An der Fachhochschule Münster ist der Anteil ausländischer Studierender mit 6,4 Prozent noch geringer als an der Universität.

Die Anzahl der ausländischen Wissenschaftler, die an der Universität arbeiten, ist in den vergangenen zehn Jahren erheblich gestiegen. Es waren 2016 rund 600, ihre Zahl hat sich seit 2006 annähernd verdoppelt. Mit Abstand die meisten kommen aus China, es folgen die Forscher aus dem Nachbarland Niederlande.

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