Weiter Unruhe bei den Stadtwerken „Wernicke will ablenken“

Münster -

Weiter Trubel bei den Stadtwerken Münster: Jetzt reagiert der kaufmännische Geschäftsführer auf die Kritik seines Kollegen.

Von Dirk Anger
Die Stadtwerke Münster am Hafenplatz 
Die Stadtwerke Münster am Hafenplatz  Foto: Matthias Ahlke

Unter dem Dach der Stadtwerke am Hafenplatz will keine Ruhe einkehren: Der kaufmännische Geschäftsführer Dr. Henning Müller-Tengelmann hat sich jetzt gegen die scharfen Attacken seines Kollegen Dr. Dirk Wernicke zur Wehr gesetzt. Dessen pathetische Rückzugserklärung sei wenig glaubwürdig, „wenn man berücksichtige, dass offenbar keine Mehrheit für seine Vertragsverlängerung gegeben war“, schreibt Müller-Tengelmann in einem Brief an die Mitglieder des Aufsichtsrates.

Kritik an Müller-Tengelmann sei unbegründet

„Die Kritik an mir und der Strategie der Stadtwerke ist darüber hinaus unbegründet und soll offenbar davon ablenken, dass er mit seiner eigenen Leistungsbilanz die Gremien nicht überzeugen konnte.“

Wernicke, dem politisch der Rückhalt für eine Verlängerung seines 2019 auslaufenden Vertrags fehlt, hatte vor wenigen Tagen erklärt, nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Zugleich hatte er Müller-Tengelmann „wenig bis keine Unterstützung“ für notwendige Veränderungen vorgeworfen. Am Dienstagabend beriet der Stadtwerke-Aufsichtsrat über die verfahrene Situation an der Spitze des Unternehmens.

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