Pläne für die Aaseestadt
Neue Häuser zwischen den alten

Münster -

Die Wohn- und Stadtbau stellt die Ergebnisse eines städtebaulichen Wettbewerbs für die Aaseestadt vor. Ab 2023 wird gebaut.

Samstag, 25.08.2018, 17:30 Uhr
So soll es an der Mierendorffstraße im kommenden Jahrzehnt aussehen. Alle Gebäude mit Flachdach sind neu. Foto: kb

Um mit den nackten Zahlen anzufangen: Ab 2023 wird das Unternehmen Wohn- und Stadtbau damit beginnen, von den 196 Wohnungen rund um die Mierendorffstraße in der Aaseestadt 63 abzureißen und dann 125 neue Wohnungen zu bauen, sodass im gleichen Quartier später rund 260 Wohnungen stehen.

Bei der Präsentation der Ergebnisse eines städtebauliche Wettbewerbes am Freitag in den Räumen der Wohn- und Stadtbau kamen aber natürlich auch noch viele andere Informationen auf den Tisch. So etwa die, dass von den Büros, die an dem Wettbewerb teilgenommen hatten, immerhin vier einen kompletten Abriss aller Häuser vorgeschlagen hätten.

Siegerentwurf aus Köln

Der Siegerentwurf des Büros LK Architekten aus Köln habe sich im Gegenzug durch eine „maßvolle Verdichtung und einen weitgehenden Erhalt der bestehenden Gebäude“ ausgezeichnet, freute sich der Chef der Wohn- und Stadtbau, Dr. Christian Jäger, bei einem Pressegespräch.

Abrisskandidaten sind „nur“ die Häuser westlich der Mierendorffstraße hin zum Park. Die großen Mehrfamilienhäuser zwischen der Mierendorffstraße und der Leuschnerstraße indes bleiben komplett erhalten.

Auf den weiträumigen Freiflächen zwischen diesen Gebäuderiegeln entstehen zweigeschossige Neubauten mit Tiefgaragen darunter. Hier ist auch ein spezielles Angebot zum Seniorenwohnen vorgesehen.

Neuer Bebauungsplan wird aufgestellt

Der Zeitplan sieht vor, dass diese Querriegel – einer nach dem anderen – als erste entstehen, sodass die Bewohner der abzureißenden Gebäude dort einziehen können, praktisch auf der anderen Seite der Straße.

Ohnehin soll das Projekt nur etappenweise umgesetzt werden. Gleichwohl hält der Unternehmenschef Jaeger an den grundlegenden Zielen fest: Zum einen die Erhöhung der Wohnungen in dem citynahen Quartier, zum anderen aber auch die Erweiterung der Wohnungs- und Nutzungsvielfalt in der Aaseestadt. So soll an der Mierendorffstraße auch eine neue Kita entstehen.

Die Pläne werden demnächst bei einer Mieterversammlung vorgestellt, dann wird ein neuer Bebauungsplan aufgestellt.

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