Untersuchung psychischer Folgen Uni-Psychologen suchen Teilnehmer für Studie zur Amokfahrt

Münster -

Psychologen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) suchen Teilnehmer für eine Studie zur Amokfahrt von Münster. Dabei wollen sie herausfinden, welche psychischen Auswirkungen die Gewalttat, bei der im April dieses Jahres 20 Menschen vor dem Großen Kiepenkerl verletzt wurden und in deren Folge vier Menschen starben, auf die Betroffenen hat.

 Der Tatwagen wird vor dem Gasthaus „Großer Kiepenkerl“ abgeschleppt. Ein Mann war am 7. April mit einem Kleintransporter vor dem Restaurant in eine Gruppe von Menschen gerast.
 Der Tatwagen wird vor dem Gasthaus „Großer Kiepenkerl“ abgeschleppt. Ein Mann war am 7. April mit einem Kleintransporter vor dem Restaurant in eine Gruppe von Menschen gerast. Foto: dpa

Gesucht sind einerseits Menschen, die vielleicht selbst am Ort des Geschehens waren – oder deren Angehörige die Amokfahrt miterleben mussten. Andererseits können laut Pressemitteilung auch solche Menschen an der Studie teilnehmen, die nicht direkt betroffen waren, die sich aber beispielsweise indirekt betroffen fühlen, weil in ihrer Stadt etwas derart Schlimmes passiert ist oder weil ihre Angehörigen in Münster wohnen.

Die Online-Umfrage besteht aus mehreren Fragebögen und dauert etwa 45 Minuten. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Teilnahme gibt es im Internet.  

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