Friedenspreisverleihung
Public Viewing auf der Stubengasse

Münster -

Wenn am Samstag, 14. Juli, die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe im Festsaal des Rathauses den Internationalen Preis des Westfälischen Friedens vergibt, können alle Interessierten das Geschehen live auf der Stubengasse miterleben.

Mittwoch, 11.07.2018, 15:20 Uhr aktualisiert: 11.07.2018, 15:22 Uhr
Bereits Tradition hat die von Münster Marketing organisierte Live-Übertragung der Friedenspreisverleihung auf der Stubengasse. Foto: Stadt Münster

Hier überträgt Münster Marketing in Zusammenarbeit mit dem WDR auf einer 16 Quadratmeter großen LED-Wand die Preisverleihung an die drei baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen sowie die weltweite Jugendbewegung der Pfadfinder. Die Festrede für die Staaten des Baltikums hält Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Laudator für die Pfadfinder ist NRW-Ministerpräsident Armin Laschet.

Westfälischer Friedenspreis: Die bisherigen Preisträger

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  • Westfälischer Friedenspreis 2018

    Dr. Reinhard Zinkann und Markus Lewe (rechts oben) präsentierten die Preisträger. 

    Den Westfälischen Friedenspreis 2018 bekamen die Pfadfinder (rechts unten) sowie (links von oben) Litauen (Präsidentin Dalia Grybauskaite), Lettland (Raimonds Vejonis) und Estland (Kersti Kaljulaid).

    Foto: Gunnar A. Pier, Christian Schnaubelt, dpa (3) - Montage: gap
  • Jordaniens König Abdullah II. erhielt den Friedenspreis im Jahr 2016.

    Foto: dpa
  • Mit dem Preis des Westfälischen Friedens wurden im Jahr 2014 die „International Space Station“ (ISS) und die Jugendarbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge geehrt.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • Verleihung des Westfälischen Friedenspreises im Jahr 2012 an Helmut Schmidt.

    Foto: Jürgen Peperhowe
  • 2010 wurde der Dirigent und Pinanist Daniel Barenboim mit dem Preis geehrt.

    Foto: Kim Graf
  • Der frühere UN-Generalsekretär Kofi Annan wurde 2008 mit dem Preis des Westfälischen Friedens geehrt.

    Foto: A1885 epa Keystone Sandro Campar
  • 2006 erhielt der ehemalige französische Staatspräsident Valéry Giscard d'Estaing den Preis.

    Foto: Rolf Vennenbernd
  • Der Dirigent Kurt Masur wurde im Jahr 2004 ausgezeichnet.

    Foto: dpa
  • Im Jahr 2002 ging der Friedenspreis an die ehemalige Bundesanwältin der Schweiz: Carla Del Ponte

    Foto: Martial Trezzini
  • Der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl wurde 2000 mit dem Preis des Westfälischen Friedens ausgezeichnet.

    Foto: A2942 Ingo Wagner
  • 1998 erhielt Vaclav Havel (links im Bild), Schriftsteller und ehemaliger tschechischer Staatspräsident, den Preis des Westfälischen Friedens.

    Foto: dpa

Übertragung von 11 bis 18 Uhr

Die Übertragung startet um 11 Uhr und dauert voraussichtlich 90 Minuten. Für Zuschauer stehen Bänke mit 100 Sitzplätzen bereit. Wer die Live-Übertragung verpasst, kann auch noch später zuschauen. In einer Endlosschleife wird die Preisverleihung bis 18 Uhr zu sehen sein.

Auf einer Aktionsfläche neben der LED-Wand präsentieren sich die Preisträgerländer in drei Pavillons. Um 12.30 Uhr und um 14.30 Uhr treten litauische Tanzgruppen auf. Die Jugendpreisträger der Pfadfinderinnen und Pfadfinder errichten ihr typisches Jurtenzelt und stellen ihre Arbeit vor.

Preis des Westfälischen Friedens für die baltischen Staaten

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  • Menschenkette 3 dpa

    Die Staaten Estland, Lettland und Litauen bekommen am 14. Juli in Münster den Internationalen Preises des Westfälischen Friedens verliehen. Damit werden deren intensiven Bemühungen um eine Integration ins westliche Wertesystem von Demokratie und Freiheit gewürdigt.

    Foto: dpa
  • Ein Beispiel: Am 50. Jahrestag des Hitler-Stalin-Paktes am 23. August 1989 demonstrierten Hunderttausende von Bürgern gegen die aus dem Pakt resultierende Annektion ihrer Heimat durch die Sowjetunion. 

    Foto: dpa
  • Eine mehr als 600 Kilometer lange Menschenkette erstreckte sich durch die drei baltischen Republiken Lettland, Litauen und Estland.

    Foto: dpa
  • Am 14. Juli kommen die drei heutigen Staatsoberhäupter nach Münster: Die estnische Präsidentin Kersti Kaljulaid,...

    Foto: dpa
  • ...die litauische Präsidentin Dalia Grybauskaitė und...

    Foto: dpa
  • ...der lettische Präsident Raimonds Vējonis.

    Foto: dpa

Konzert in der Petrikirche

Anlässlich der Friedenspreisverleihung findet um 16 Uhr in der Petrikirche am Jesuitengang im Rahmen der seit 1984 bestehenden Akademischen Orgelstunde der Westfälischen Wilhelms- Universität Münster ein Konzert für Orgel und Flöte statt. Es musizieren Dr. Jurate Landsbergytė, die Tochter des ehemaligen Litauischen Staatspräsidenten und Musikwissenschaftlers Prof. Dr. Vytautas Landsbergis, und ihr Sohn Vytautas Oškinis. Sie spielen Werke von litauischen, lettischen und estnischen Komponisten.

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