Akademie Franz-Hitze-Haus stellt Halbjahresprogramm vor Transformation als Schwerpunkt

Münster -

Die Welt ist im Wandel. Diesen Gedanken greift die Akademie Franz-Hitze-Haus in ihrem neuen Halbjahresprogramm auf. „Die ‚große Transformation‘, die angesichts der ökologischen Herausforderungen ansteht und gestaltet werden will, wird uns schwerpunktmäßig im zweiten Halbjahr beschäftigen“, erklärt Antonius Kerkhoff.

Das Team (v.l.): Dr. Frank Meier-Hamidi (Akademiedozent), Antonius Kerkhoff (Akademiedirektor), Sebastian Mohr (Akademiedozent), Sebastian Lanwer (Akademiedozent), Pfarrer Thomas Schulz (Geistlicher Rektor), Dr. Christian Müller (Akademiedozent), Dr. Martin Dabrowski (Stellvertreter des Direktors) und Maria Kröger (Stellvertreterin des Direktors)
Das Team (v.l.): Dr. Frank Meier-Hamidi (Akademiedozent), Antonius Kerkhoff (Akademiedirektor), Sebastian Mohr (Akademiedozent), Sebastian Lanwer (Akademiedozent), Pfarrer Thomas Schulz (Geistlicher Rektor), Dr. Christian Müller (Akademiedozent), Dr. Martin Dabrowski (Stellvertreter des Direktors) und Maria Kröger (Stellvertreterin des Direktors) Foto: Ann-Christin Ladermann

Der Akademiedirektor weist unter anderem auf die interdisziplinäre Fachtagung „Transformation zur Nachhaltigkeit“ am 4. und 5. Oktober hin. Sie thematisiert Hindernisse, Wege und Strategien und findet in Kooperation mit dem Zentrum für interdisziplinäre Nachhaltigkeitsforschung der Universität Münster statt. Auch kulturell setzt das Hitze-Haus im kommenden Halbjahr Schwerpunkte: Mit der Ausstellung „Konstruktiv. Räumlich. Konkret – Hans Christian Krass (Fotografie) und Günter Malchow (Malerei)“ werden zwei bildnerische Positionen in einen Dialog gebracht.

Die 19. Sommerakademie zur Literatur vom 20. bis zum 24. August widmet sich der literarischen Gattung der Legende. Im Mittelpunkt stehen diesmal zwei Heilige mit dem gleichen Namen: der Heilige Antonius. Gemeinsam soll beobachtet werden, wie er bis heute immer wieder zum Thema der Erzählliteratur geworden ist. Die Junge Akademie schließlich widmet sich in Zusammenarbeit mit dem Geschichtsort Villa ten Hompel der Erinnerungskultur: „Nach Au­schwitz nichts gelernt? Argumentieren gegen Antisemitismus“ lautet der Titel der Arbeitstagung am 20. Oktober, die neue und alte Schattenseiten benennt.

Eine besondere Verbindung hat die Akademie zum Seligen Oscar Romero: Der größte Tagungsraum des Hauses ist nach dem Kämpfer für Freiheit und Gerechtigkeit benannt. Am 14. Oktober wird Papst Franziskus ihn heiligsprechen. Nur zwei Tage später, am 16. Oktober, würdigt auch das münsterische Bildungshaus Romero.

Ausführliche Informationen zum Halbjahresprogramm gibt es online: 

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5896943?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F