Stadt: Nester sofort melden
Der Eichenprozessionsspinner breitet sich aus

Münster -

Die Kinder der Montessori-Schule durften zwei Tage nicht auf ihren Schulhof. Eine Eiche war vom Eichenprozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) befallen worden, erst nach dem Besuch eines Kammerjägers wurde das Gelände wieder freigegeben, berichtet die Schule.

Dienstag, 29.05.2018, 06:30 Uhr
Treibt in Münster sein Unwesen: Eichenprozessionsspinner

Aktuell breitet sich der Eichenprozessionsspinner in ganz Münster aus, haben Mitarbeiter des Amtes für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit bei Kontrollen festgestellt. „Eine Gefahr ist der Eichenprozessionsspinner in erster Linie bei direktem Kontakt mit den Larven oder deren Gespinsten, in denen sich ebenfalls die allergieauslösenden Nesselhaare befinden“, erläutert Stadtförster Hans-Ulrich Menke. Er weist darauf hin, dass der zurzeit ebenfalls häufig gemeldete Befall mit der auffälligeren Gespinstmotte, die ganze Büsche und Bäume mit ihren Fäden überziehen kann, harmlos sei.

Nester werden umgehend beseitigt

„Bei allen Meldungen und Funden überprüfen wir die Standorte und veranlassen angemessene Maßnahmen“, berichtet Abteilungsleiter Franz-Josef Gövert. Auf der Grundlage einer Gefährdungsabschätzung werden Nester umgehend beseitigt, die sich an Schulen, Kindertagesstätten, Spielplätzen oder Wohnstraßen in Reichweite von Kindern befinden. „Bei Nestern, die deutlich über Kopfhöhe hängen, besteht keine unmittelbare Gefahr des Kontakts mit den Allergieauslösern, so dass eine Beseitigung erst im Rahmen eines größeren Einsatzes durch beauftragte Firmen erfolgt.“

Sind die betroffenen Bäume in privatem Besitz, müsse der Eigentümer alles Weitere veranlassen. Seit den 1990er Jahren vergrößert der Eichenprozessionsspinner sein Verbreitungsgebiet nicht nur in Deutschland. Hinweise auf Nester nimmt die Stadt unter ✆ 4 92-67 41 entgegen.

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