Baumaschine gerammt Schwerer Unfall auf gesperrter Straße

Greven/Münster -

In der Straßenbaustelle Am Max-Klemens-Kanal, der Kreisstraße 13, ist in der Nacht zum Mittwoch ein Mann mit einem schweren Pickup frontal gegen eine mehr als 24 Tonnen schwere selbstfahrende Arbeitsmaschine geprallt. Offenbar hatte er sich über die Vollsperrung hinweggesetzt.

Von Jens Keblat
Baumaschine gerammt: Schwerer Unfall auf gesperrter Straße
Der fast 2,5 Tonnen schwere Dodge Ram prallte gegen die Straßenbaumaschine. Foto: Jens Keblat

Zahlreiche Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei sind in der Nacht zum Mittwoch zu der seit längerem komplett gesperrten Kreisstraße 13 „Am Max-Klemens-Kanal“ gerufen worden. Ein 48-jähriger Mann war dort mit einem fast zweieinhalb Tonnen schweren Dodge Ram frontal gegen eine in der Baustelle abgestellten Arbeitsmaschine, einem über 24 Tonnen schweren Beschicker für den Asphalteinbau, geprallt.

Offensichtlich über Baustellenabsperrung hinweggesetzt

Wie es zu dem Verkehrsunfall kommen konnte, ist derzeit noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Offensichtlich hatte sich der Münsteraner aus Richtung Greven „Am Vosskotten“ kommend über die Baustellenabsperrung hinweggesetzt und diese umfahren um sich einen längeren Umweg zu sparen. Nach mehreren hundert Metern auf der gerade erst erneuerten Fahrbahn prallte er dann mit seinem Fahrzeug trotz eines noch unmittelbar zuvor eingeleiteten Bremsversuchs frontal gegen das Heck der großen Arbeitsmaschine. Möglicherweise hatte er die abgestellte Maschine auf der unbeleuchteten Straße übersehen.

Fahrer im Krankenhaus

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Frontbereich des Pickups stark beschädigt, die Airbags lösten aus, der Fahrer des Wagens erlitt so schwere Verletzungen, dass er mit notärztlicher Begleitung in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Eingeklemmt wurde er entgegen der einer ersten Meldung der Feuerwehr jedoch nicht. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei vorbehaltlich einer näheren Überprüfung der Straßenbaumaschine auf rund 20.000 Euro.

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