Trauer an der Nansen-Realschule
Ehemaliger Lehrer einer Gronauer Schule bei Amokfahrt getötet

Gronau/Ahaus/Münster -

Trauer an der Fridtjof-Nansen-Realschule Gronau: Der ehemalige Lehrer Wolfgang H. ist einer der bei der Amokfahrt in Münster tödlich Verletzten. Die Ehefrau des Ahausers wurde bei dem Vorfall schwer verletzt.

Montag, 09.04.2018, 10:40 Uhr aktualisiert: 09.04.2018, 16:20 Uhr
An der Fridtjof-Nansen-Realschule in Gronau wird um einen ehemaligen Lehrer getrauert, der bei der Amokfahrt in Münster getötet wurde. Foto: Martin Borck

Der langjährige Französisch-, Sport- und Niederländischlehrer war zwar schon seit zwei Jahren im Ruhestand, hatte aber noch bis Ende Februar vertretungsweise zwei Klassen Sportunterricht an der Realschule erteilt.

„An der Schule herrscht große Betroffenheit“, so Schulleiterin Andrea Preuß gegenüber den WN. „Herr H. war seit den 70er-Jahren Lehrer, er übte seinen Beruf mit großem Engagement und Freude aus.“ Die Schüler wurden in den Klassen über den Todesfall informiert. In der Schule liegt inzwischen ein Kondolenzbuch aus.

Auf der Homepage der Schule trauern Schüler und Kollegium: „Mit Bestürzung haben wir am Wochenende von dem tragischen Tod unseres langjährigen Kollegen Wolfgang H. erfahren“, heißt es da. Und: „Wir fühlen mit den Angehörigen und sind in Gedanken bei Ihnen.“

In Ahaus wird es am Dienstag (10. April) um 19 Uhr eine Gedenkveranstaltung am „Mahner“ an der Marienkirche (Markt) für die Opfer der Amokfahrt geben.

Nach der Amokfahrt in Münster

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  • Die Ermittlungen der Polizei nach der Amokfahrt in Münster dauern an. Das Tatfahrzeug wurde inzwischen entfernt. Am Tatort werden weiter Spuren gesichert.

    Blumen werden am Tatort niedergelegt, Kerzen angezündet: Ein Mann war am 07.04. mit einem Kleintransporter vor der Gaststätte «Großer Kiepenkerl» in der Altstadt in eine Gruppe von Menschen gerast und hat zwei von ihnen getötet.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, läuft am Sonntagvormittag zum Tatort.

    Foto: Oliver Werner
  • Foto: dpa
  • Der Täter steuerte nach vorliegenden Informationen den Platz, der dann zum Tatort wurde, über  die Straßenachse Bogenstraße/Spiekerhof an. Normalerweise ist eine Zufahrt von dieser Seite aber nicht möglich, da Poller die Zufahrt versperren.

    Erreichbar ist der Platz am Kiepenkerl sowie die benachbarte Straße „Wegesende“ nur über eine kleine Stichstraße, die zwischen der  Apostelkirche und dem Eiscafé Macellum verläuft. Diese Stichstraße ist derzeit wegen Bauarbeiten aber gesperrt. Ersatzweise wurde der Platz am Kiepenkerldenkmal nach Süden, also zum Spiekerhof hin geöffnet.

    Foto: dpa
  • Ein Moment absoluter Stille.

    Foto: Oliver Werner
  • Schweigend legen Horst Seehofer, Armin Laschet, NRW-Innenminister Reul und Oberbürgermeister Lewe Blumen am Tatort nieder.

    Foto: dpa
  • Nationale und internationale Medien sind versammelt, um die Stellungnahmen der Politiker aufzunehmen.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Minister tragen sich ins Kondolenzbuch ein.

    Foto: Oliver Werner
  • Die Ermittlungen der Polizei nach der Amokfahrt in Münster dauern an. Das Tatfahrzeug wurde inzwischen entfernt. Am Tatort werden weiter Spuren gesichert. Foto: Oliver Werner
  • Die Ermittlungen der Polizei nach der Amokfahrt in Münster dauern an. Das Tatfahrzeug wurde inzwischen entfernt. Am Tatort werden weiter Spuren gesichert. Foto: Oliver Werner
  • Die Ermittlungen der Polizei nach der Amokfahrt in Münster dauern an. Das Tatfahrzeug wurde inzwischen entfernt. Am Tatort werden weiter Spuren gesichert. Foto: Oliver Werner
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  • Ein Moment absoluter Stille. Schweigend legen Horst Seehofer, Armin Laschet, NRW-Innenminister Reul und Oberbürgermeister Lewe Blumen am Tatort nieder.

    Foto: dpa
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  • Auf fast allen Fußballplätzen in Münster fand am Sonntag eine Schweigeminute im Gedenken an die Opfer der Amokfahrt vom Samstag statt. Mehrere Mannschaften, wie etwa Westfalenligist 1. FC Gievenbeck, trugen einen Trauerflor. auf dem Bild sind die Kicker von Westfalia Kinderhaus vor der Partie gegen den TuS Recke am Anstoßkreis zu sehen. 

    Foto: Thomas Rellmann
  • Foto: dpa
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  • Maria Dickmann: Ich habe heute die Stille in der Lamber-tikirche gesucht und Kerzen aufgestellt.

    Foto: Kristian van Bentem
  • Hermann-Josef Danicki: Man darf nicht immer im Bewusst-sein haben, woher wohl das nächste Auto kommt.

    Foto: Kristian van Bentem
  • Johanna Markmann: Ich bin das erste Mal seit Samstag in der Stadt. Es ist ein mulmiges Gefühl.

    Foto: Kristian van Bentem
  • Ali Zandi: Wenn ich mit dem Taxi dort vorbeifahre, werde ich immer daran denken.

    Foto: Kristian van Bentem
  • Gemischte Gefühle hat Dr. Rainer Zirbeck bei seiner Kaffeepause vor einem Café am Drubbel.

    Foto: Gabriele Hillmoth

Gottesdienst nach Amokfahrt in Münster in Gedenken an Opfer

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  • Mit brennenden Kerzen und gemeinsamem Gebet...

    Mit brennenden Kerzen und gemeinsamem Gebet...

    Foto: Friso Gentsch
  • ... haben Hunderte von Menschen im Paulusdom zu Münster am Sonntagabend der Opfer der Amokfahrt gedacht.

    Foto: Friso Gentsch
  • Die rund 700 Sitzplätze im Dom waren voll besetzt, dicht gedrängt füllten weitere Besucher das Kirchenschiff.

    Foto: Ina Fassbender
  • Zu den Gästen gehörten auch Rettungssanitäter,

    Foto: Ina Fassbender
  • ... Notfallärzte und Feuerwehrleute...

    Foto: Friso Gentsch
  • ... die am Samstag im Einsatz waren, als ein Amokfahrer in eine Menschenmenge raste, zwei Menschen in den Tod riss und sich erschoss.

    Foto: Ina Fassbender
  • „Lassen Sie sich auch in ihrem schweren Leid von dieser großartigen Solidarität stützen und tragen“, sagte Bischof Genn an die Betroffenen und die Angehörigen der Opfer gewandt.

    Foto: Ina Fassbender
  • An fünf großen Kerzen aus dem Altarraum entzündeten die Besucher Hunderte von kleinen Kerzen...

    Foto: Friso Gentsch
  • ...und trugen so das Licht in die gesamte Kirche, später wurden die Kerzen vor dem Dom abgelegt.

    Foto: Friso Gentsch
  • Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe kommt zum Dom, in dem ein Trauergottesdienst stattfindet.

    Foto: Friso Gentsch
  • Rettungskräfte und andere Gottesdienstbesucher gehen in den Dom, in dem später ein Trauergottesdienst stattfindet.

    Foto: Friso Gentsch
  • Gottesdienst nach Amokfahrt in Münster in Gedenken an Opfer Foto: Oliver Werner
  • Gottesdienst nach Amokfahrt in Münster in Gedenken an Opfer Foto: Oliver Werner
  • Gottesdienst nach Amokfahrt in Münster in Gedenken an Opfer Foto: Oliver Werner
  • Gottesdienst nach Amokfahrt in Münster in Gedenken an Opfer Foto: Oliver Werner
  • Gottesdienst nach Amokfahrt in Münster in Gedenken an Opfer Foto: Oliver Werner
  • Gottesdienst nach Amokfahrt in Münster in Gedenken an Opfer Foto: Oliver Werner
  • Gottesdienst nach Amokfahrt in Münster in Gedenken an Opfer Foto: Oliver Werner
  • Bischof Felix Genn (2.v.r.) und Münsters Superintendent Ulf Schlien entzünden während des Gottesdienstes Kerzen.

    Foto: Oliver Werner
  • Gottesdienst nach Amokfahrt in Münster in Gedenken an Opfer Foto: Oliver Werner
  • Zu den zahlreichen prominenten Besuchern gehören auch Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (2.v.l.) und Münsters Oberbürgermeister Markus Lewe (r.)

    Foto: Oliver Werner
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