Mühlenhof So lebte es sich anno 1815

Münster -

In ein „lebendiges Museum“ verwandelt sich der Mühlenhof am kommenden Wochenende: Das „5. Westfälische Landwehr-Infanterie-Regiment“ schlägt dort seine Zelte auf.

Das „5. Westfälische Landwehr-Infanterie-Regiment“ schlägt am kommenden Wochenende seine Zelte im Freilichtmuseum Mühlenhof auf.
Das „5. Westfälische Landwehr-Infanterie-Regiment“ schlägt am kommenden Wochenende seine Zelte im Freilichtmuseum Mühlenhof auf. Foto: Jannik Männel

Unter dem Motto „Quartier im Frühjahr 1815“ wird das Leben und Arbeiten der damaligen Zeit anschaulich vorgeführt. Bereits am Freitag (16. März) beginnt der Aufbau auf dem Gelände. Am Samstag und Sonntag (17. und 18. März) jeweils von 10 bis 18 Uhr erwacht der Mühlenhof anno 1815 zum Leben.

„Wir schreiben den April im Frühjahr 1815“, heißt es in der Ankündigung des Freilichtmuseums Mühlenhof zum Szenario, das die Besucherinnen und Besucher erwarten wird. „Der sechste Koalitionskrieg gegen Napoleon ist im Vergangenen Jahr zu Ende gegangen, und in der neuen preußischen Provinz Westfalen ist Ruhe eingekehrt.“

Dargestellt wird das alltägliche Leben auf einem kleinen Gutshof im Münsterland im Jahre 1815, welcher Bewohnern und einquartierten preußischen Soldaten gleichermaßen Herberge bietet. Auch wenn die Feldarbeit im Sommer noch nicht ansteht, gibt es allerhand zu tun im Mühlenhaus: Während die einen am Herd, dem Zen­trum des Hauses, die tägliche Mahlzeit zubereiten oder häuslicher Handarbeit nachgehen, beispielsweise dem Nähen und Weben, betätigen sich die anderen mit ihrem Handwerk.

Abseits der täglichen Hofhaltung exerzieren die Soldaten und nutzen die ruhige Friedenszeit, um sich zu schonen und ihre Ausrüstung zu pflegen, oft unterstützt durch das handwerkliche Geschick eines Bewohners.

Doch Unheil zieht herauf:Napoleon ist aus der Verbannung zurückgekehrt. Und bald werden die preußischen Truppen sich sammeln, um erneut gegen Napoleon zu marschieren und die Entscheidung bei einem kleinen Dorf namens Waterloo suchen.

Nicht immer gestalte sich dieses Zusammenleben leicht, heißt es in der Pressemitteilung weiter. „Doch machen Sie sich selbst ein Bild vom Leben und Arbeiten im frühen 19. Jahrhundert.“

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