Katholikentag Keinen einzigen Cent von der Stadt

Münster -

Das Bistum Münster hat von der Stadt Münster keinen Zuschuss für den Katholikentag eingefordert und erhält von der Stadt Münster auch keinen einzigen Cent für den Katholikentag. Das betonte am Mittwoch das Bischöfliche Generalvikariat und reagierte damit auf Äußerungen des Linken-Fraktionschefs Rüdiger Sagel.

Von Ralf Repöhler
Symbolbild 
Symbolbild  Foto: Oliver Werner

Sagel forderte Klarheit über den städtischen Zuschuss für den katholischen Kirchentag im Mai 2018 und hat einen Fragenkatalog an Oberbürgermeister Markus Lewe geschickt.

Bischof Dr. Felix Genn hatte im Interview mit unserer Zeitung die Diskussion des Rates über den städtischen Zuschuss als unwürdig bezeichnet. Eine politische Mehrheit hatte 682 000 Euro statt der erforderlichen 982 000 Euro freigegeben.

Veranstalter des Katholikentages in Münster ist das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) als höchster repräsentativer Zusammenschluss der katholischen Laien in der Kirche in Deutschland. Gastgeber 2018 ist das Bistum Münster.

Das Bistum Münster hat seine Finanzen seit Jahren offengelegt, reagierte das Bischöfliche Generalvikariat auf einen weiteren Sagel-Vorwurf. Im Internet sind die Finanzen unter www.bistum-muenster.de/finanzen einsehbar, so etwa auch der 496 Seiten umfassende Haushaltsplan 2018.

Noch in diesem Jahr werde das Bistum seine Eröffnungsbilanz vom Kirchensteuerrat feststellen lassen.

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