Neues Hostel am Marienplatz Schnelles Internet ohne Frühstück

Münster -

Ein neues Hostel wird zurzeit am Marienplatz in Münster gebaut. Im Sommer soll das Designhaus eröffnet werden. 150 Betten in 48 Zimmern sind vorgesehen.

Von Joel Hunold
Ein neues Hostel wird zurzeit an der Ecke Verspoel/Ludgeristraße gebaut. Im Sommer soll es eröffnet werden. Auf einem Bauzaun stellen sich die Händler vom Verspoel vor, die sonst vom Bauzaun verdeckt werden.
Ein neues Hostel wird zurzeit an der Ecke Verspoel/Ludgeristraße gebaut. Im Sommer soll es eröffnet werden. Auf einem Bauzaun stellen sich die Händler vom Verspoel vor, die sonst vom Bauzaun verdeckt werden. Foto: gh

Im Sommer soll an der Ecke Verspoel / Marienplatz ein neues Hostel eröffnet werden. Laut Mitteilung wird es „modern, designorientiert und auf dem neusten Stand der Technik“ sein.

Den Gästen stehen Hochleistungsinternet und Streaming-Dienste zur Verfügung, heißt es, jedoch keine eigene Gastronomie. „In der Umgebung gibt es genug Essensmöglichkeiten für unsere Kunden. Wir werden bald mit unseren Nachbarn über mögliche Kooperationen reden“, erläutert Iliane Dingel-Padberg die Entscheidung. Sie ist zuständig für die Kommunikation der beteiligten Unternehmensgruppe „H-Hotels“, die schon ein Hotel in Münster an der Stubengasse betreibt.

Speziell entwickeltes Bettenkonzept

Der Schlafkomfort des Hostels werde durch ein speziell entwickeltes Bettenkonzept sichergestellt, welches allerdings „noch streng geheim ist und vor der Eröffnung nicht vorgestellt wird“, so Dingel-Padberg.

Um den urbanen Lebensstil der Hauptzielgruppe der jungen Reisenden und Individualisten anzusprechen, soll die aktuelle Grundausstattung des Gebäudes, wie Beton- und Backsteinwände im zukünftigen Foyer, in das Innendesign eingebunden und erhalten bleiben, erläutert Innenarchitekt Christian Schneider. „In den oberen Etagen gibt es historische Stuckdecken, die wollen wir vielleicht freilegen“, erläutert Schneider. Er ergänzt, dass es mehrere verschiedene Raumtypen gebe, für die aktuell Konzepte entwickelt werden. „Wir befinden uns noch in der Findungsphase“.

Erste Entwürfe abgelehnt

Preislich werde das Design­hostel, welches über ungefähr 150 Betten in 48 Zimmern verfügen soll, über den Preisen der Jugendherberge am Aasee liegen, „aber im üblichen Rahmen für Hostels“, betont Iliane Dingel-Padberg.

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Die ersten Entwürfe für das Hostels waren vom Beirat für Stadtgestaltung Ende 2016 abgelehnt worden, da sie gegen die Altstadtsatzung verstoßen hätten. Diese regelt, was in Innenstädten gebaut werden darf und was nicht. Die überarbeiteten Entwürfe wurden Anfang des Jahres angenommen.

Um die Baustellenzeit zu überbrücken, zeigen Plakate am Bauzaun, welche Händler am Verspoel vertreten sind. Die Gemeinschaft bat dafür die Initiative starke Innenstadt um Unterstützung, betont Quartiersmanagerin Sonja Seidler.

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