Wohnsituation von Studenten Fünf Gründe, nicht in einer WG wohnen zu wollen

Berlin/Münster -

Die meisten Studierenden leben in einer Wohngemeinschaft. Die Vorteile liegen auf der Hand: Weniger Kosten und soziale Kontakte. Doch häufig brodelt es in WGs unter der Oberfläche. Davon sind Studierende an ihren Mitbewohnern laut einer Studie der Online-Plattform "Uniplaces" am meisten genervt: 

Wohnsituation von Studenten: Fünf Gründe, nicht in einer WG wohnen zu wollen
(Symbolbild) Foto: dpa
  1. Es ist immer unaufgeräumt und der Abwasch ist nicht gemacht (36%)
  2. Wir bekommen den Haushalt nicht fair aufgeteilt (26%)
  3. Ich komme nicht ins Bad, wenn ich es möchte (23%)
  4. Mein(e) Mitbewohner ist/sind zu laut (13%)
  5. Ich habe das kleinere bzw. kleinste Zimmer (13%)

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So leben die Studierenden in Deutschland

Außerdem ergab die Studie, dass trotz hohem Konfliktpotenzial deutschlandweit 32 Prozent aller Studenten in Wohngemeinschaften leben. Die WG ist somit die beliebteste Wohnform unter Studierenden. 

Ranking: Wie ist deine aktuelle Wohnsituation? (Deutschland gesamt)

  1.  Ich wohne in einer WG (32%)
  2.  Ich lebe allein (30%)
  3.  Ich lebe mit meinem Freund / meiner Freundin / Ehepartner zusammen (25%)
  4.  Ich wohne bei meinen Eltern (13%)

Die Studie

Die Studie wurde von dem Marktforschungsunternehmen promio.net im Auftrag von Uniplaces vom 3.8.2017- 8.8.2017 deutschlandweit durchgeführt. Insgesamt haben 1.000 Studenten an der Umfrage teilgenommen. Uniplaces ist eine Online-Plattform zur Buchung von Studentenunterkünften.

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