Besuch des Verkehrsministers
Der digitale Vorzeigebahnhof steht in Münster

Münster -

NRW-Verkehrsminister Wüst hat den münsterischen Hauptbahnhof besucht und sich dort digitale Innovationen angeschaut, die es so bislang nur an ganz wenigen deutschen Bahnhöfen gibt.

Donnerstag, 26.10.2017, 19:00 Uhr aktualisiert: 26.10.2017, 19:08 Uhr
„Digitale Vitrinen“ nennt sich diese Anzeigetafel,  die wie ein Touchpad bedient wird – den Fahrplan kann man beliebig größer ziehen. Über das digitale Pilotprojekt informierte sich NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (r.) am Donnerstag vor Ort. Mit dabei: Werner Lübberink (Konzernbeauftragter der DB für NRW) und Michael Jansen, Bahnhofsmanager (l.). Foto: Matthias Ahlke

Zwei Schienen, darauf eine Dampflok – wie einfach war doch alles, als die ersten Züge durch Deutschland ratterten. Und heute? Gibt es On-Demand-Mobilität, IoT-Anwendungen, digitale Analyse-Plattformen und Virtual Reality.

Was konkret dahinter steckt, darüber informierte sich am Donnerstag NRW-Verkehrsminister Henrik Wüst vor Ort. Der NRW-Beauftragte der Deutschen Bahn, Werner Lübberink, und der münsterische Bahnhofsmanager Michael Jansen führten ihn durch einen Hauptbahnhof, den die Bahn als „Vorzeigeprojekt in Sachen Zukunftsthemen“ bezeichnet.

Live Informationen zum Bahnhof

Ein Pilotprojekt ist der „Touch-Point“ in der Eingangshalle. Dort kann man den Fahrplan an einem Bildschirm mit einer Handbewegung groß ziehen – so, wie man es vom Touchpad zu Hause gewohnt ist.

Einzigartig in Deutschland sind die digitalen Schließfächer, so Jansen während des Rundgangs. Schlüssel gibt es nicht mehr, nur noch Zettel mit Strichcodes. Und wer sein Smartphone hineineinlegt, bekommt es geladen zurück – ein Teil der Fächer ist mit USB-Anschlüssen ausgestattet.

Der Bahnhof ist eröffnet

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  • Volles Haus im Bahnhof. Volles Haus im Bahnhof. Foto: Oliver Werner
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  • Volles Haus im Bahnhof. Foto: Oliver Werner
  • Volles Haus im Bahnhof. Foto: Oliver Werner
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Ebenfalls ein Pilotprojekt ist die neue DB-Information. Auf einem großen Monitor sind bereits aus der Ferne Informationen sichtbar. Die – bereits erhältliche – App „DB Bahnhof live“ bietet digitale Informationen zu allen 5400 Bahnhöfen in Deutschland. Dort kann man zum Beispiel erfahren, welcher Aufzug irgendwo in Deutschland gerade defekt ist – und zwar in Echtzeit. Überwacht werden die Aufzüge, aber auch andere technische Einrichtungen, vom Diagnosesystem „Adam“, das seine Daten direkt in die App überträgt.

Minister begeistert über Neuerungen

„Für den geregelten und fließenden Ablauf brauchen wir modernen öffentlichen Personennahverkehr und gut ausgestattete Bahnhöfe. Ich begrüße es sehr, dass die Deutsche Bahn die Themen Digitalisierung, Bahnhof 4.0 und Smart City auf der Agenda hat“, zeigte sich der Minister sichtlich begeistert über die Neuerungen.

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„Das erste Feedback der Kunden auf die neuen digitalen Vitrinen und Schließfächer ist überaus positiv. Wir können mit diesen und weiteren Technologien Abläufe im Bahnhof verbessern und sind optimal für die Zukunft gerüstet“, ergänzte am Ende des Rundgangs der münsterische Bahnhofsmanager Michael Jansen.

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