Kein Traum, aber dafür barrierefrei Hebebühne zum Friedenssaal

Münster -

Eine Hebebühne im Durchgang zwischen Rathaus und Stadtweinhaus – das ist nicht der Wunschtraum der Denkmalschutzbehörden. 

Von Karin Völker
Kein Traum, aber dafür barrierefrei : Hebebühne zum Friedenssaal
Die Hebebühne soll zwischen Rathaus und "Pfefferkorn" errichtet werden. Foto: Oliver Werner

„Denkmalschutz ist wichtig, Barrierefreiheit aber auch“, erklärte Marlies Voss von der Unteren Denkmalbehörde der Stadt am Dienstagnachmittag, als der Beirat für Stadtgestaltung die Pläne erörterte.

„Wir kommen nicht drumherum“, sagte Voss auf Nachfragen der Architekten, denn das Rathaus mit dem historischen Friedenssaal, das das europäische Kulturerbe-Siegel trägt, muss für Rollstuhlfahrer erreichbar werden.

Hebebühne als Vorstufe

Die Hebebühne wird in ein festes Glashaus eingebaut, das sich durch Automatiktüren öffnen lässt, skizzierte Georg Mümmken vom Amt für Gebäudemanagement in der Sitzung.

Das Provisorium sehen die Planer als Vorstufe zu einem richtigen Aufzug, der alle Etagen des Rathauses vom Keller bis unters Dach erschließen solle. Die Realisierung dieses Aufzuges sei aus liegenschaftlichen Gründen derzeit nicht möglich.

Die Bürgerhalle soll nun an der nördlichen Seite für den barrierefreien Eingang geöffnet werden. Für Fußgänger ist der Durchgang zwischen Prinzipalmarkt und Rathausinnenhof weiter offen.

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