Campingplatz Münster besteht seit drei Jahrzehnten Grünes Domizil an der Werse

Münster -

Mit einer großen Zeltparty feierte das Inhaber-Ehepaar Bernhard und Gertrud Kampert am Samstag das 30-jährige Bestehen seines Campingplatzes Münster am Freibad Stapelskotten. Rund 450 Gäste waren gekommen.

Von Helmut P. Etzkorn
Mit einem Spielmannszug ging es am Jubiläums-Samstag ins Festzelt. Bernhard und Gertrud Kampert sind stolz auf erfolgreiche 30 Campingplatz-Jahre. Mario (li) und Heike Weller (r) sind im Familienbetrieb ebenfalls stark engagiert. Fotos: hpe
Mit einem Spielmannszug ging es am Jubiläums-Samstag ins Festzelt. Bernhard und Gertrud Kampert sind stolz auf erfolgreiche 30 Campingplatz-Jahre. Mario (li) und Heike Weller (r) sind im Familienbetrieb ebenfalls stark engagiert. Fotos: hpe Foto: hpe

Hans Stappen erinnert sich an das Jahr 1982. In der Nachbarschaft rund um eine große Brachfläche am Freibad Stapelskotten herrschte Unruhe. Die Stadt plante einen Stellplatz für Wohnwagen. „Anfangs dachten viele, der Platz stört und bringt uns viel Autoverkehr. Die Sorgen haben sich dann aber schnell gelegt“, so der Münsteraner. Stattdessen hatte die Stadt ein ganz anderes Problem. es fand sich anfangs überhaupt kein Interessent, der das weitläufige Areal anpachten wollte.

65 000 Quadratmeter Fläche

Dann kam Bernhard Kampert, Chef eines gut florierenden Bauunternehmens und begeisterter Hobbycamper. „Wir haben uns das zugetraut und bis heute auch nicht bereut“, meint der 72-Jährige. Er und seine Frau Gertrud standen am Samstag zum Jubiläum „30 Jahre Campingplatz Münster“ im Rampenlicht einer Zeltparty mit 450 Gästen.

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1987 wurde der Pachtvertrag besiegelt, im Februar 1988 war das 65 000 Quadratmeter große Gelände zwischen Werse und Freibad hergerichtet. Die Gebäude pasten sich der Umgebung an, die Camper fuhren an der Pforte durch ein großes Scheunentor auf das Gelände. „Wir mussten uns natürlich erst einmal in der Szene einen Namen machen, aber das ging ziemlich flott“, so Kampert. Gute Busverbindungen in die Stadt, Radrouten vor der Haustür und der persönliche Charme eines Familienunternehmens waren schnell die Pluspunkte für den Erfolg.

Platz-Restaurant ist Feinschmecker-Tipp

Neben den Dauermietern sind es Touristen, die wegen der vielen Sehenswürdigkeiten in Münster ihr Campingfahrzeug bei den Kamperts parken. „2017 sind schon alle Feiertage ausgebucht und zum Kirchentag 2018 haben wir schon viele Nachfragen“, sagt der Chef des Platzes. Was anfangs kahl aussah, ist längst zu einem grünen Paradies gereift. Das Platz-Restaurant „Wersetiger“ ist nicht nur bei den Campern ein Tipp für Feinschmecker.

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Zufriedene Gäste waren und bleiben stets unser Ziel.

Bernhard Kampert

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Weil es seit der Eröffnung „für uns kaum noch ein freies Wochenende gab“ (Kampert), tritt nun familiäre Verstärkung an. Tochter und Schwiegersohn, Mario und Heike Weller, steigen mit ein ins Geschäft.

„Zufriedene Gäste waren und bleiben stets unser Ziel. Unsere Kunden haben den Platz zu dem gemacht, was er heute ist“, so Bernhard und Gertrud Kampert.

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