Münster Baulärm nervt die Anlieger

Kritik an der Baustelle Clemensbögen kommt von den Anwohnern. „Die Baumaschinen machen zu viel Lärm, die Bauunternehmen kümmern sich erst auf Drängen der Behörden um Lärm- und Staubschutz“ – so die Vorwürfe. In der Tat ergab eine Lärmmessung durch das Umweltamt am 21. März, dass der zulässige Immissionsrichtwert überschritten wird. Daraufhin verständigten sich Stadt, Bauherr und Bauleiter darauf, Bohrgeräte ab sofort nur noch acht Stunden täglich einzusetzen, zudem soll ein „Vorhang“, der auch schon beim Abriss eingesetzt wurde, Anlieger vor Staub und Lärm schützen. Am 24. April fanden erneut Messungen statt, Ergebnisse liegen laut Stadt aber noch nicht vor. Ein Trost für die Anlieger: Die lärmintensivsten Arbeiten werden spätestens Mitte Mai vorbei sein, verspricht der Bauherr. Die schweren Baustellenfahrzeuge werden weiterhin durch die halbseitige zugeparkte Klosterstraße fahren, die durch das Aufstellen des Baukrans noch enger werden wird. -kal-

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