Nobilia-Manager im Hansa-Berufskolleg Manager gibt Führungstipps

Münster -

Dr. Günter Scheipermeier ist seit Jahrzehnten als Manager unterwegs. Davon die meiste Zeit bei dem Küchenherstelle Nobilia in Ostwestfalen. Genau über die Erfahrungen, die er dort als Manager auf einer Führungsposition in der Wirtschaft gemacht hat, berichtete er im Hansa-Berufskolleg.

Von Gabriele Hillmoth
Dr. Günter Scheipermeier wurde als Gast im Hansa-Forum von Angelika Städler (r.) und der stellvertretenden leiterin des Hansa-Berufskollegs, Birgit Weise, begrüßt.
Dr. Günter Scheipermeier wurde als Gast im Hansa-Forum von Angelika Städler (r.) und der stellvertretenden Leiterin des Hansa-Berufskollegs, Birgit Weise, begrüßt. Foto: gh

Er fuhr auf Felgen für Pkw ab, hatte die kaufmännische Seite des Verlagshauses DuMont in Köln im Blick und war für Millionen von Küchen verantwortlich: Dr. Günter Scheipermeier. Der 68-Jährige hat sich inzwischen aus dem operativen Geschäft des Unternehmens Nobilia in Ostwestfalen zurückgezogen, steht aber an der Spitze des Aufsichtsrates und ist Geschäftsführer der Nobilia-Holding. Am Freitag war Scheipermeier Gast beim Hansa-Forum im Hansa-Berufskolleg in Münster.

Der Manager klärte rund 200 angehende Industrie-, und Speditionskaufleute sowie künftige Logistiker darüber auf, was heute überhaupt Führung in der Wirtschaft bedeutet. Der Gast aus Ostwestfalen setzte mit seinem Vortrag die Reihe der Hansa-Foren fort, die sich inzwischen am Berufskolleg mit seinen rund 4000 Schülern etabliert haben.

Angelika Städler, verantwortlich für das Projekt, fühlte zuvor dem Gast auf den Zahn, ob er eine solche Veranstaltung überhaupt auch begleiten möchte. Scheipermeiers Ehefrau, Zahnärztin und langjährige Fachkundelehrerin am Hansa-Kolleg, war die Verbindung zur münsterischen Schule.

Der Referent plauderte natürlich auch über die Küchenlandschaft, von der er, so sagte der Manager, am Anfang seiner Nobilia-Zeit keine Ahnung gehabt habe. Heute, nach knapp 20 Jahren, hat er die Feinheiten der Küchenherstellung präsent. Scheipermeier weiß, wie der Markt tickt. Er schaffte es, das Unternehmen mit 3000 Beschäftigten und einem Umsatz von 1,1 Milliarden Euro nach eigenen Angaben zu einem der größten Küchenbauer Europas zu machen.

Den Schülern gab er am Freitagmorgen Tipps, wie Menschen heute geführt werden können, wie sie für Aufgaben überredet, motiviert und für eine Sache gewonnen werden können. „Führung ist etwas, was man den ganzen Tag erlebt“, betonte Scheipermeier.

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