„Münsteraner Wochen gegen den Rassismus“
Rassismus abseits rechter Parolen

Münster -

Wie, wo und gegen wen zeigt sich Rassismus in Münster? Spielt er in der offenen und toleranten Friedensstadt überhaupt eine Rolle? Das ist Thema der Auftaktveranstaltung der „Münsteraner Wochen gegen den Rassismus“ am Montag (13. März) um 18 Uhr im Festsaal des Rathauses. Als Referent wurde der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani von der Fachhochschule Münster gewonnen. Nach seinem Vortrag folgt ein Gespräch mit dem Publikum.

Montag, 06.03.2017, 16:40 Uhr
Sie gestalten die Wochen gegen Rassismus (v.l.): Dr. Ömer Lütfü Yavuz, Sarah Bange, Anne Artmeyer, Michael Sturm und Andrea Reckfort. Foto: Presseamt Münster

„Die Veranstaltung dient als Raum zur Auseinandersetzung mit Rassismus und Diskriminierung. Zugleich setzt die Diskussion ein Zeichen für das weltoffene und demokratische Münster“, so Jochen Köhnke, Dezernent für Migration der Stadt.

„Rassismus ist kein Begriff aus der Mottenkiste. Man kann ihn nicht im Geschichts- und Politikunterricht entsorgen oder als Verfehlung allein von Rechtsextremen und Rechtspopulisten abtun“, ist sich der Vorsitzende des Integrationsrats, Dr. Ömer Lütfü Yavuz, einig mit Andrea Reckfort, der Leiterin des kommunalen Integrationszentrums.

„Rassismus auf der Spur“ hat Prof. El-Mafaalani seinen Vortrag betitelt. Er berichtet, was sein Forschungsprojekt ans Tageslicht gebracht hat. Wo äußert sich im Alltag, in der Arbeitsweise von Institutionen und in gesellschaftlichen Strukturen Rassismus?

Anmeldungen bis 6. März unter Telefon 02 51/4 92-70 92, E-Mail: ki-muenster@stadt-muenster.de.

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