Neuer Ausweis für Studierende
Eine Karte für (fast) alles

Münster -

Alle knapp 60 000 Studierenden von Universität und Fachhochschule erhalten zum Sommersemester einen neuen Ausweis. Ein Chip auf dem neuen Kärtchen macht andere Karten, wie die Mensacard überflüssig.

Mittwoch, 14.12.2016, 19:00 Uhr aktualisiert: 14.12.2016, 19:27 Uhr
Der alte S tudierendenausweis hat bald ausgedient. Auf der neue Karte sind viele Funktionen vereinigt. Foto: Karin Völker

Es ist kein Zufall, dass die neue Plastikkarte, die ab dem kommenden Sommersemester alle fast 60 000 Studierenden von Universität und Fachhochschule Münster als Ausweis bei sich tragen, in grüner Farbe sein wird. Die Hochschulen haben zusammen mit dem Studierendenwerk die „Greencard“ entwickelt, die für ihre Nutzer viele Funktionen vereinen soll. Am Mittwochabend stimmte der Senat der Universität der Einführung der Karte zu.

Alles in einer Karte

Bald werden alle Studierenden von Uni und FH mindestens so eine Plastikkarte weniger mit sich herumtragen. Das neue Plastikkärtchen ist nicht nur Ausweis, es bündelt auf einem Chip auch diverse Servicefunktionen. So können Studierenden damit in den Mensen und Bistros des Studierendenwerks bezahlen, der Chip gilt auch als Zahlungsmittel für die Nutzung von Kopierern und anderen Multifunktionsgeräten an der Universität, erläuterte Uni-Kanzler Matthias Schwarte vor dem Senat.

Der Ausweis wird zum Beginn des Sommersemesters an alle Studierenden verschickt und gilt für jeweils sechs Jahre. Weitere Funktionen können auf den Chip zugeschaltet werden. Weitere Funktionen sind in Vorbereitung. So soll die Karte mittelfristig auch Zugangsberechtigungen kennen und für Anmelde- und Bezahlfunktionen für verschiedene Einrichtungen der WWU genutzt werden können.

Nicht integriert ist bisher das Semesterticket für die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel und das Kultursemesterticket.

Erst Studentenkarte dann Mitarbeiterkarte

Matthias Schwarte dankte vor allem dem Studierendenwerk, das den Prozess angestoßen hatte. Hier war die Einführung einer neuen Mensacard notwendig geworden, das Studierendenwerk erarbeitete zusammen mit den Hochschulen das Gemeinschaftswerk. Nun wird ein Unternehmen beauftragt, das die Karten bis zum Sommersemester herstellt. Als nächster Schritt sollen auch die Beschäftigten der Hochschulen eine Mitarbeiterkarte erhalten, auf der auch die Arbeitszeit erfasst werden kann.

Im Senat gab es gegen die Einführung der Karte, keine Einwände, auch die studentischen Mitglieder stimmten ohne Diskussion für die Einführung.

Die Karte ist so konzipiert, dass sich auch weitere Hochschulen, wie etwa die Kunstakademie, einfach dem Verfahren anschließen könnten, versichert die Universität.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4500985?categorypath=%2F2%2F2669082%2F2670173%2F2686135%2F2686808%2F2686822%2F
Mit Stichverletzungen ins Krankenhaus
Die Polizei wurde zu einer Messerstecherei gerufen.
Nachrichten-Ticker