Fahrradklima-Test des ADFC
Münster will Titel als Fahrradhauptstadt verteidigen

Münster -

Münster ist bundesweit als Fahrrad-Hochburg bekannt. Diese Stellung soll die Westfalenmetropole auch beim Fahrradklima-Test des ADFC verteidigen, findet Oberbürgermeister Markus Lewe.

Montag, 21.11.2016, 15:00 Uhr aktualisiert: 21.11.2016, 17:07 Uhr
Das Fahrrad spielt in Münster eine wichtige Rolle. Foto: bn

Dass Münster eine Fahrradhochburg ist, in der das Radeln für viele Menschen zum Alltag gehört, wird niemand ernsthaft bestreiten. Mit keinem anderen Verkehrsmittel legen die Münsteranerinnen und Münsteraner mehr Wege zurück. Aber ist Münster nach wie vor die Stadt mit dem besten Fahrradklima in Deutschland ? Passt die Infrastruktur für die Radfahrenden? Ist die Innenstadt gut mit der Leeze zu erreichen? Gibt es gute Abstellmöglichkeiten?

Diesen und weiteren Fragen geht der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ( ADFC ) mit dem siebten Fahrradklima-Test noch bis Ende November in allen deutschen Städten und Gemeinden nach. Der Test, der vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert wird, ist weltweit die umfangreichste Befragung zum Fahrradklima - quasi ein Nutzerbarometer, das eine Standortbestimmung im nationalen Vergleich ermöglicht.

Seit Anfang der 1990er-Jahre belege Münster im Fahrradklima-Test stets den ersten Platz, heißt es in einer städtischen Pressemitteilung. Dass das möglichst so bleiben soll, daran lässt Oberbürgermeister Markus Lewe keinen Zweifel. „Langweilig geworden ist es uns an der Tabellenspitze bisher nicht“, sagt der OB mit einem Augenzwinkern und ergänzt: „Über den ersten Platz würden wir uns natürlich auch diesmal riesig freuen. Außerdem möchte die Stadt die Erfahrungen und Einschätzungen der Radfahrerinnen und Radfahrer nutzen, um das Fahrradklima weiter zu verbessern.“

Deshalb wirbt der Oberbürgermeister, der selbst schon am Fahrradklima-Test teilgenommen hat, für die Online-Abstimmung: „Diese direkte Chance zur Meinungsäußerung sollten sich die Münsteranerinnen und Münsteraner nicht entgehen lassen.“

Noch bis zum 30. November können Bürgerinnen und Bürger im Internet unter www.fahrradklima-test.de den Stellenwert des Radverkehrs in ihrer Stadt sowie Sicherheit, Komfort und Infrastruktur bewerten.

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