1016 Stellplätze auf acht Ebenen Uni-Parkhaus am Coesfelder Kreuz soll im Oktober öffnen

Münster -

1016 Stellplätze auf acht Ebenen bietet das neue Parkhaus am Coesfelder Kreuz. Rund eineinhalb Jahre dauerten die Bauarbeiten. Rund zehn Millionen Euro kostete das Gesamtprojekt. Jetzt übergab der Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes (BLB NRW) das Gebäude an die Westfälische Wilhelms-Universität (WWU) Münster.

Von Markus Kampmann
Auf dem Dach des neuen Parkhauses waren bei der Übergabe dabei (v.l.):
Auf dem Dach des neuen Parkhauses waren bei der Übergabe dabei (v.l.): Foto: BLB

„Im Moment laufen noch kleinere Restarbeiten“, berichtet Uni-Sprecher Peter Wichmann . Das Baudezernat der WWU gehe davon aus, dass das Parkhaus ab dem 4. Oktober für die Nutzung freigegeben werde. Die soll bis auf Weiteres – wie früher – kostenfrei möglich sein. Allerdings nicht für die Allgemeinheit: „Das Parkhaus ist Angehörigen der WWU vorbehalten einschließlich der Studierenden“, erklärt Wichmann. Das habe auch schon für das alte Parkhaus gegolten.

Auf rund zehn Millionen beziffert der BLB in einer Pressemitteilung die Kosten für das Gesamtprojekt. Die Kapazität des Parkhauses fällt um knapp 150 Stellplätze größer aus als bei seinem Vorgänger, der im Frühjahr 2015 abgerissen worden war. 45 Parkplätze sind barrierefrei, weitere 44 Frauenparkplätze.

Mit dem Stellplatz-Ausbau tragen die Planer der in den letzten Jahren gestiegenen Beschäftigtenzahl der umliegenden Hochschuleinrichtungen im naturwissenschaftlichen Zentrum der Universität Rechnung, heißt es in der Mitteilung weiter.

Die Fassade des neuen Parkhauses wurde nach dem Entwurf des Architekturbüros hartig | wömpner architekten BDA aus Münster errichtet. Das Büro ging als Sieger aus einem Wettbewerb hervor, den der BLB NRW für die Gestaltung der Fassade an dieser innerstädtisch bedeutsamen Lage ausgelobt hatte. Die Jury bestand aus Vertretern der Stadt, der Universität und des BLB NRW sowie freien Architekten.

Mit ihrem nun verwirklichten Entwurf hätten sich die Architekten an den Kriterien des Exterieur-Designs der Automobilindustrie orientiert, erläutert der BLB: Horizontal verlaufende Bleche wurden in unterschiedlichen Winkeln schräg zueinander gestellt, wodurch nach außen hin ein dynamisches Spiel aus Licht und Schatten entstehe. Gleichzeitig lenken die geneigten Bleche Tageslicht in den Innenraum des Parkhauses. In Anlehnung an die serielle Produktion der Automobilindustrie bestehen die Fassadenelemente aus pulverbeschichteten Aluminiumblechen.

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