Zum Thema Nachtspeicheröfen

Bei einer Nachtspeicherheizung werden elektrische Öfen mit Strom aufgeheizt, der während der Nachtstunden von 22 bis 6 Uhr zu einem günstigeren Preis, dem „Niedertarif“, angeboten wird.

Mit dieser vor etwa 50 Jahren populären Technik sollte seinerzeit eine gleichmäßigere Belastung der Kraftwerke begünstigt werden. Wegen gestiegener Strompreise gilt diese Heizmethode als kaum noch wirtschaftlich; Umweltschützer bezeichnen sie als sehr klimaschädlich. 2009 beschloss der Bundestag, Nachtspeicherheizungen ab 2019 zu verbieten; dieser Beschluss wurde jedoch 2013 wieder rückgängig gemacht.

Deutschlandweit soll es noch etwa 1,5 Millionen Nachtspeicheröfen geben, in Münster gibt es sie in etwa 4000 Haushalten. Im europäischen Ausland sind diese Öfen noch relativ weit verbreitet.  -spe-

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