Tour de France 2017 Ein Fünkchen Hoffnung bleibt

Münster -

Cheforganisator Christian Prudhomme ließ am Donnerstag offen, ob Münster beim NRW-Auftakt der Tour de France 2017 eine Rolle spielt. Nach dem Start in Düsseldorf sind allerdings eher Orte wie Bad Homburg oder Mannheim im Gespräch. Doch noch ist das Ziel der zweiten Etappe offen.

Von Ralf Repöhler, Olaf Kupfler
Tour de France. Foto: Guillaume Horcajuelo/dpa
Die Tour de France startet 2017 in Düsseldorf. Foto: Guillaume Horcajuelo/dpa

Die Hoffnung schwindet (bei Oberbürgermeister Markus Lewe) wohl zuletzt. Cheforganisator Christian Prudhomme ließ sich am Donnerstag nicht in die Karten schauen, ob Münster beim NRW-Auftakt der Tour de France 2017 eine Rolle spielt. „Warten Sie den 18. Oktober ab, wenn wir die Strecke vorstellen.“ Auch wenn das zweite Etappenziel nach dem Start in Düsseldorf offen ist, gilt eine Streckenführung über Erkrath und Mettmann nach Münster eher als unwahrscheinlich. Orte wie Bad Homburg, Mannheim und der Nürburgring sind im Gespräch.

Lewe hat das Werben um die Tour, um die er sich seit über einem Jahr bemüht, noch nicht aufgegeben. So hatte er Prudhomme zum Münsterland-Giro eingeladen, wo der Franzose von der Region begeistert war. Er hatte Lewe einen Tour-Start in Aussicht gestellt, was bei SPD, Grünen und FDP für viel Kritik sorgte. Die drei Fraktionen setzten im Rat durch, dass die Stadt Münster dafür keinen Zuschuss zahlen würde. Infrastruktur-Einrichtungen und Dienstleistungen wären nicht kostenlos zu haben. 

Markus Lewe träumt von Münster-Etappe

Münster ein Etappenziel – auch nachdem Düsseldorf die Tour de France-Zusage erhalten hat, bleibt für Markus Lewe noch ein Traum.

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